Heute erklet­terte ich mit klei­ner Truppe den Schus­ter­weg zum Gip­fel des Fal­ken­steins. Der Fal­ken­stein ist der höchste ein­zel­ste­hende Fel­sen der Säch­si­schen Schweiz, der Schus­ter­weg ein Klas­si­ker. Er ist mit Stufe III nicht gerade extrem schwie­rig, aber sehr lang und schön abwechslungsreich.

Fuss beim Klettern

Die früh­lings­hafte Sonne wärmte uns auf eini­gen Abschnit­ten des Weges. Doch in den Klüf­ten und Kami­nen des gro­ßen Steins, fernab der Sonne, hauchte uns noch der Win­ter mit sei­nem eisi­gen Atem an. Aber hoch oben auf dem Gip­fel, der Sonne so nahe, war all dies ver­ges­sen. Wir aßen leckere Gip­fel­scho­ko­lade, tru­gen uns ins Buch ein und sonn­ten uns aus­gie­big. Ein Traum!

Die span­nendste Stelle nennt sich Por­zel­lank­ante. Es han­delt sich um einen Riss, der unge­fähr vier Meter hoch ist. Er bekam sei­nen Namen durch die beson­dere Struk­tu­rie­rung des Gesteins. Auf jeden Fall ist die­ser Abschnitt sehr grif­fig, wodurch der leichte Über­hang kein gro­ßes Pro­blem ist.

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