Die letz­ten Tage waren schon ziem­lich hart. Den Groß­teil des Tages ver­brachte ich vor dem Rech­ner, ging all die Kor­rek­tur­vor­schläge hilfs­be­rei­ter Mit­men­schen durch. Ich ent­wi­ckelte dann so einen spe­zi­el­len Gemüts­zu­stand, in dem man gut Kor­rek­tu­ren ein­bauen kann, was zu Las­ten aller ande­ren Akti­vi­tä­ten und Tätig­kei­ten geht. Die ganze Welt jen­seits der Text­blö­cke erscheint dann auf ein­mal so unwirk­lich, so fern. Mein Geist erfasst diese Dinge dann mit so einer gewis­sen Ver­zö­ge­rung, als wun­dere er sich immer wie­der, dass es kein Text ist. Es ist schon ein eigen­ar­ti­ger Zustand, der Kopf fühlt sich auch etwas schwe­rer an als sonst. Ich hoffe ein­fach mal, das ist dann nächste Woche zu Ende, wenn ich mich end­lich mit ande­ren Pro­ble­men (Druck, Bin­dung) her­um­schla­gen darf.

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