Noch immer lese ich an die­sem Buch, eigent­lich wollte ich (das war so gegen Anfang Sep­tem­ber) bloß schnell diese bei­den schma­len Büch­lein — von Chris­tina aus­ge­lie­hen — durch­le­sen, um mich dann wie­der der Ent­de­ckung des Him­mels zu wid­men. Ges­tern habe ich wie­der einige Sei­ten geschafft und war begeistert.

Mulisch beschäf­tigt sich mit der Erschaf­fung von Leben und tut das in meh­re­ren Ebe­nen. Zum einen schreibt er am Anfang über das Schrei­ben an sich, über die Erschaf­fung von lite­ra­ri­schem Leben also. Es folgt die krasse Beschrei­bung einer Geburt, ein Aus­flug ins mit­tel­al­ter­li­che Prag um der Erschaf­fung des Golem durch Rabbi Löw bei­zu­woh­nen, momen­tan schreibt ein berühm­ter For­scher über die che­mi­sche Erzeu­gung einer sich selbst repro­du­zier­ba­ren „Zelle”. Ich bin gebannt und werde hof­fent­lich bald fer­tig mit dem Buch.

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