Kino ist toll, heute war ich mal wie­der in einem mei­ner Dresd­ner Lieb­lings­ki­nos, der Schau­burg. Der neue Film von Woody Allen lief, mit dem sport­li­chen Namen Match Point. Ein­fach bit­ter­böse, diese Komödie!

Am geni­als­ten fand ich ja, dass Scar­lett Johan­son eine erflo­g­lose Schau­spie­le­rin spielte. Also diese neue Diva des Kinos, wel­che ihre Rol­len aus­su­chen kann, kommt ent­nervt aus einem Vor­sprech­ter­min und braucht erst­mal einen Drink, um ihren Miss­er­folg zu ver­dauen. Das ent­behrt nicht einer gewis­sen Ironie.

Und dann natür­lich die Geschichte. Der junge Auf­stei­ger, der als Ten­nis­spie­ler talen­tiert aber nicht extrem ehr­gei­zig ist, ver­dingt sich als Ten­nis­leh­rer in Lon­don. Er trifft die rich­ti­gen Leute, wird in eine Firma gehievt, hei­ra­tet, alles geht anschei­nend glatt. Er beginnt jedoch eine fatale Affäre mit der (Ex-)Verlobten sei­nes Freun­des, wird in die Enge gedrängt, so dass er schließ­lich sogar über Lei­chen geht, um sei­nen Traum vom Auf­stieg nicht zu gefährden.

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