Ende vori­gen Jah­res ver­an­stal­tete die Kul­tur­stelle der ETH Zürich ein drei­tä­gi­ges Kul­tur­fes­ti­val, damals anläss­lich des 150-​​jährigen ETH-​​Bestehens. Damals las ich den Kon­tra­bass und war auch kur­zer­hand bei der Literatur-​​Jury eingeplant.

Um es kurz zu machen: die­ses Jahr war es genau so. Ein Unter­schied ist der Name der Ver­an­stal­tung, sie heißt jetzt Salon des Arts. Mit dem Bro­cken­haus konnte ein Spon­sor für die salon­mä­ßige Aus­stat­tung des Haupt­raums gefun­den wer­den. Und so bot sich dem Besu­cher beim Ein­tre­ten in besag­ten Raum der Anblick zahl­rei­cher Couch– und Ses­sel­ecken, in denen sich Leute unter­hiel­ten oder vor sich hin dämmerten.

Der zweite Unter­schied war das von mir gele­sene Buch. Nach dem Kon­tra­bass (Patrick Süß­kind) vori­ges Jahr die­ses Mal „Mein Name sei Gan­ten­bein” von Max Frisch. Habe ich in Dres­den auch schon zwei Mal gele­sen, also nichts wirk­lich Neues. Lei­der waren auch nur fünf unmit­tel­bare und wei­tere sie­ben bis zehn im gro­ßen Raum ver­streute Zuhö­rer zuge­gen. Den­noch, ein klei­ner Bei­trag zur Salon-​​Stimmung war getan.

Heute waren dann wohl die meis­ten Zuschauer da, als etli­che Tanz­auf­füh­run­gen am Abend statt­fan­den. Ich kam lei­der etwas zu spät, konnte aber doch noch einige Fotos machen. Ich habe mit Langzeit-​​Belichtung expe­ri­men­tiert, um die Tanz­be­we­gun­gen zumin­dest eini­ger­ma­ßen ein­zu­fan­gen. Aber seht selbst:

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