Drei­ßig Visio­nen fin­den sich in die­sem Büch­lein, düs­tere Träume, in denen die Prot­ago­nis­ten meist in einer aus­weg­lo­sen Situa­tion sind. Und ähnlich zu einem Traum wol­len sie da eigent­lich raus, kön­nen sich aber nicht bewe­gen, oder nur in dem engen Rah­men des Trau­mes. Es erin­nert an Kafka, ist aber sur­rea­ler. Ich kann damit wenig anfan­gen. Es ist alles so düs­ter und passt wenig zu mei­ner der­zei­ti­gen Stim­mung. Aber viel­leicht mag ja der Eine oder die Andere sowas, des­halb noch ein gele­se­ner Aus­zug im Anschluss.

Etwas mehr Licht in die Dun­kel­heit die­ser Visio­nen bringt ein Brief­wech­sel des Autors mit Wer­ner Zur­fuhr. Ende wollte sich nach den Wer­ken „Momo” und „Die unend­li­che Geschichte” vom Image des Maer­chen­on­kels loe­sen und den Leser ohne troest­li­chen Aus­gang mit den Schat­ten­sei­ten der moder­nen Gesell­schaft konfrontieren.

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