So ein Som­mer­un­wet­ter habe ich noch nicht erlebt. Aber da wir vor­her nur blauen Him­mel und Son­nen­schein hat­ten bei unse­rem Südfrankreich-​​Aufenthalt, war es klar, dass dann auch der eine Regen­tag ins Extreme gehen würde. Es begann harm­los mit etwas Regen, doch schon bald war uns klar, dass wir auch unter den Son­nen­schir­men nicht tro­cken blei­ben wür­den. Es stürmte und goss dazu aus Kan­nen, somit blieb uns nur der Rück­zug in ein Restaurant.

Pouring Rain in Montpellier

Die Kell­ner ret­te­ten die außen essen­den Gäste ins Tro­ckene, so man­che Mahl­zeit war nun zur unfrei­wil­li­gen Sup­pen­form über­ge­gan­gen. Die Son­nen­schirme bogen sich unter der Last des ange­stau­ten Was­sers, einige Kell­ner gin­gen raus, um sich gegen das ton­nen­schwere Son­nen­schirm­dach zu stem­men und wenigs­tens etwas Was­ser abflie­ßen zu las­sen. Chaos aller­or­ten, aber gleich­zei­tig auch eine Gelas­sen­heit und Zuver­sicht, dass man mit den Natur­ge­wal­ten schon fer­tig würde.

Wenig spä­ter hatte der Spuk ein Ende, es reg­nete nur noch wenig. Wir lie­fen und fuh­ren durch ein vom Regen­ein­bruch gezeich­ne­tes Montpellier.

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