Pro­ben ist vor allem War­ten. Man steht rum. War­tet auf sei­nen Ein­satz. Nicht auf­fal­len, damit nichts von den gerade im Mit­tel­punkt des Inter­es­ses Ste­hen­den ablenkt. Und dann kommt der Ein­satz. Man sagt die­sen einen Satz, läuft dabei nach vorn, zieht Auf­merk­sam­keit auf sich, han­delt, inter­agiert, wirft Sei­ten­bli­cke, vari­iert die Ton­lage und das Tempo. Dann zieht man sich unauf­fäl­lig zurück, über­lässt wie­der den ande­ren die Bühne.

Pas­send zum Kriminal-​​Thema habe ich noch Por­trait­fo­tos von allen Schau­spie­lern und unse­rem Regis­seur gemacht. Jeder sollte so aus­se­hen, als käme er als Täter in Frage. Des­halb ein dunk­ler Hin­ter­grund und Blitz von der Seite.

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