Es war eine anspruchs­volle Wan­de­rung, die wir an die­sem son­ni­gen Sams­tag in Angriff nah­men. Der Anstieg zum Sän­tis von der Schwä­galp bedeu­tet immer­hin die Über­win­dung von 1200 Höhen­me­tern, das Rest­stück zur Eben­alp ist zwar ins­ge­samt fal­lend, aber doch von abwechs­lungs­rei­cher Weg­füh­rung, so dass man da auch noch auf einige Höhen­me­ter kommt. Aber so hatte diese Wan­de­rung alles, was man sich nur wün­schen kann: steile Anstiege, sich ewig erstre­ckende Schnee­fel­der in Gip­fel­nähe, in der Luft ste­hende Doh­len am Gip­fel, blauen Him­mel mit viel Son­nen­schein, ein­same Berg­wege, nette Wan­der­ge­fähr­ten und aus­rei­chend Snacks zwischendurch.

Lin­ker Fuss, rech­ter Fuss. Erlö­sung – ich streife den lin­ken Wan­der­schuh ab. Nach vie­len Stun­den und Tau­sen­den Schrit­ten waren wir wie ver­wach­sen, umso befremd­li­cher das Gefühl der Erleich­te­rung. Auch der zweite Akt eine Erlö­sung, rechts folgt links. Die Wan­der­so­cken dampfen.

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