Man nehme

  • eine Bühne (Stuz2 vom VSETH),
  • zwei Kom­bat­tan­ten (fear les fanz und Impro­sant),
  • einen Mode­ra­tor und
  • Publi­kum.

Dann alles gut durch­mi­schen und fer­tig ist ein amü­san­ter Abend mit vie­len kurz­wei­li­gen Thea­ters­ket­chen. Impro-​​Theater ent­steht im Augen­blick, die Schau­spie­ler wer­den auf die Bühne gewor­fen und müs­sen recht schnell was machen. Es wäre sinn­los, die Sze­nen zu reka­pi­tu­lie­ren, ich kann mich nur noch an ein­zelne Höhe­punkte erin­nern. Ein wenig Weh­mut kam auf in mir, gern hätte ich auf der Bühne gestan­den und das Publi­kum beglückt. Es war schön, einige Leute mei­ner alten Impro-​​Truppe wiederzusehen.

Momen­tan impro­vi­siere ich eher am Arbeits­platz. Die Grund­sätze sind ähnlich. Man weiß nie, was als Nächs­tes pas­siert und muss immer offen für plötz­li­che Wen­dun­gen sein. Außer­dem ist eine aus­ge­prägte posi­tive Hal­tung wich­tig, um auch in schwie­ri­gen Situa­tio­nen das beste Resul­tat zu errei­chen. Das Publi­kum ist in die­sem Fall der Kunde, nächste Woche haben wir unse­ren ers­ten „Auftritt”.

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