Am Anfang ist da mal der Text, wie er vom Autor geschrie­ben wurde. Damit musst du als Schau­spie­ler arbei­ten, um den Mono­log adäquat auf die Bühne zu brin­gen. Eine Her­an­ge­hens­weise ist nun die inhalt­li­che und emo­tio­nale Glie­de­rung des Tex­tes. Dabei unter­teilst du den Text in Sinn­pa­kete (inhalt­lich) und fin­dest außer­dem die emo­tio­na­len Wen­de­punkte. Mit die­ser Struk­tur kannst du den Text zum einen leich­ter ler­nen und zum ande­ren bie­tet er den Ein­stieg in die Erar­bei­tung der Emo­tio­nen mit­hilfe von Sin­nes­rei­sen und Sinneserinnerungen.

Aber am bes­ten ist wohl ein Bei­spiel. Ich arbeite momen­tan an einem Mono­log aus dem Stück „Kampf des Negers und der Hunde” von Bernhard-​​Marie Kol­tés. Die inhalt­li­che und emo­tio­nale Glie­de­rung mag als Anre­gung die­nen, wie man die­sen Mono­log ange­hen kann.

Die Ver­kör­pe­rung eines Schwar­zen ist natür­lich eine große Her­aus­for­de­rung für mich blas­sen Mit­tel­eu­ro­päer. Ich kann mich nur behut­sam annä­hern und ver­su­chen, über afri­ka­ni­sche Musik einen Zugang zu fin­den. Ich brau­che eine Trommel!

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