SOLA-Stafette, Strecke 8

Bereits zum zweiten Mal nahm ich im Comparis-Team an der SOLA-Stafette teil, organisiert vom ASVZ. Das Ausmaß dieses Sportereignisses ist gigantisch, es traten 1000 Teams mit jeweils 14 Läufern an. Pro Etappe rannten also 2000 Beine, das konnte auch mal eng werden, speziell an den drei Starts. Die beiden Neustarts gibt es vor allem, um das Feld wieder zusammenzuführen, letzteren für einen einigermaßen kompakten Zieleinlauf, damit man nicht Stunden warten muss. Weiterlesen →

Fechten

Heute war die vorletzte Lektion des Anfängerkurses beim Fechtclub Zürich-Nord. Es ist immer noch anstrengend, wenn auch nicht mehr ganz so chaotisch wie am Beginn. Langsam klappen einzelne Paraden und Gegenangriffe, mein Fechtparnter hat mich dann sogar mit einem Sturzangriff (Flash) überrascht. In der Einzellektion mit der Lehrerin kamen dann auch wieder meine Verbesserungspotenziale zur Sprache – ich halte den Degen zu nah am Körper und den Unterarm im falschen Winkel. Weiterlesen →

En garde!

Zum ersten Mal stehen wir uns gegenüber, jeder mit einem Degen in der Hand und dem festen Willen, den anderen zu treffen. Vergessen sind die Manöver, die wir gelernt haben, Kreiselbewegung, Paraden zur Seite, wir fuchteln wild drauflos und preschten vor, Anfänger halt. Es ist warm unter der dicken Fechtjacke und dem Kopfschutz, noch nie habe ich so geschwitzt bei diesem Sport. Die ersten beiden Trainings waren noch relativ entspannt gewesen, ein bisschen Badminton zum Aufwärmen, Einführung in Ausrüstung und Fechtwaffen (Degen, Florett, Säbel), Beinarbeit – Schritt vor, Schritt zurück, Kreuzschritt, Ausfallschritt –, ein paar Fechtbewegungen, zu zweit lange trainieren. Weiterlesen →

Vita Parcours Schwamendingen

Man kann viel sagen über Schwamendingen, den Zürcher Stadtteil im Norden hinter dem Hügel, aber der Vita Parcours dort ist grandios. Der Startpunkt befindet sich gleich hinter der Wirtschaft Ziegelhütte. Die Strecke ist insgesamt 2.3 km lang, unterwegs gibt es dann allerlei Stationen zum Dehnen, Klimmziehen, Liegestütze machen, Ringe laden ein, Rumhüpfen gibt es auch und Slalomlaufen. So rennt man nicht nur, sondern trainert noch ein paar andere Muskeln. War eine schöne Runde und gute Abendbeschäftigung. Weiterlesen →

Langlauf am Schwedentritt

Winter in Zürich sind hart. Nicht so sehr wegen der Kälte oder des Schnees, aber oft liegt eine graue Decke über der Stadt, die aufs Gemüt drückt. Das Beste ist dann, in die Berge zu gehen, wenige Hundert Meter höher sieht die Welt meist ganz anders aus. Heute verließ ich meine ausgetretenen Pfade, sonst war ich immer auf der Loipe nach Trachslau unterwegs. Auf der anderen Seite von Einsiedeln, gleich am Klosterplatz beginnt der Schwedentritt. Weiterlesen →

Laufen im Irchelpark

Nach dem Hagelsturm vom Sonntag liegen noch etliche Äste und Blätter auf der Finnenbahn. Drei Runden habe ich mir vorgenommen, etwas mehr als drei Kilometer. Nach einer anstrengenden Zeit mit vielen Verpflichtungen brauche ich Zeit für mich, möchte meine vernachlässigte Kondition aufbauen. Und Laufen ist so schön einfach, Turnschuhe an, über die Straße in den Irchelpark und los geht’s. Die Runde ist schön, meist gelenkschonend mit Holzspänen versehen, vorbei am kleinen See, von dem nachts die Frösche lauthals quaken, vorbei am Irchel-Campus, durch einen mit Beton eingefassten Gang der Sportanlage, links die Tennisplätze, um drei runde Türme, in denen wohl Wasser schlummert, rechts der dröhnende Verkehr der Hirschwiesenstraße, durch viel Wald, ein vom Sturm geknickter Zweig hing gestern noch hinunter, matschiger war es hier auch mal, schon fast trocken heute, links die Wiesen vor dem See von der anderen Seite, rechts die Haltestelle Milchbuck, über die steinernen Wege mit langsam trottenden Studenten, ich überhole zwei Joggerinnen, die Beine fühlen sich müde an, nicht übertreiben, drei Runden reichen, mein gescheites Telefon zeichnet alles auf, jetzt spricht sogar eine Stimme mit Angaben zum ersten Kilometer, wird nicht so der Hit heute, ein Tag Pause reichte nicht aus, die Beine sind immer noch schwer. Weiterlesen →

Piz Trovat, La Lesgia und Timetrack Muntatsch

Anderthalb Tage Engadin – da geht was in Sachen Bergsport! Zusammen mit meiner Gastgeberin bezwang ich zwei Klettersteige und den berüchtigten Timetrack Muntatsch. Es waren schöne Ausflüge, die ich gern noch einmal Revue passieren lassen möchte. Klettersteig “Piz Trovat” Wer ohne große Mühe einen 3000er bezwingen möchte, ist mit dem Piz Trovat (3146 m) gut beraten. Von der mit Seilbahn erreichbaren Diavolezza-Hütte knapp unter 3000 m ist es nicht mehr weit. Mit der entsprechenden Ausrüstung kann man leicht den Klettersteig bezwingen. Weiterlesen →

Küsnachter Head

Im Jubiläumsjahr des Seeclub Küsnacht wurde auch das Anrudern, also die alljährliche Eröffnung der Rudersaison, im etwas größeren Stil abgehalten. Sämtliche Boote des Clubs sollten auf dem Wasser sein, mit einem Großteil der aktiven Ruderer. Aus der Vision wurde heute Realität. Die Organisatoren hatten das Wassern der Boote im Fünf-Minuten-Takt vorausgeplant, mein Vierer-Riemen mit Steuermann (4+) mit dem dynamischen Namen “Molch” ging um 7:50 ins Wasser. Erster Höhepunkt des Tages war die Weihe der neuen Fahne durch den lokalen Priester. Weiterlesen →