Ankommen in Darmstadt

Wir schreiben Tag 3 meines neuen Lebensabschnitts in Darmstadt. Der Rechner ist aufgebaut und hat die lange Fahrt auch ohne weitere Schäden überstanden. Die Wohnung ist noch voller Kartons, die sich erst allmählich reduzieren. Heute haben wir das große Eck-Wohnzimmer zur Hälfte gestrichen, es ist wieder ein warmes Gelb, diesmal aber deutlich dezenter als das in Zürich. Damit können wir endlich die beiden Regale an ihre richtige Position stellen und auch einräumen, was das Ende für meine Bücher und Aktenordner-Kartons bedeutet. Weiterlesen →

Abschied von Comparis

Mein letzter Arbeitstag heute gab mir die Gelegenheit, mich von sehr vielen lieben Kolleginnen und Kollegen zu verabschieden. Technisch habe ich nicht mehr viel gemacht, es lohnt nicht mehr, große Dinge anzugehen. Zum Abschluss habe ich meine offenen Changesets einem Kollegen anvertraut, eine letzte Aufgabe gelöst, Gipfeli mitgebracht, Badge abgegeben, viele Hände geschüttelt, Darmstadt-Witze gehört, Abschiedsmail verfasst, eine letzte Runde gedreht. Dann war ich draußen, die Sonne schien an diesem wundervollen Herbsttag, einige Wiedikoner Juden stehen mit mir an der Haltestelle. Weiterlesen →

Weniger ist mehr

Mit dem bevorstehenden Umzug stellt sich mal wieder die Frage, was ich eigentlich wirklich brauche von meinem Hausrat. So viele Dinge, und die meisten davon überflüssig. Tief in mir ist da ein digitaler Minimalist, der sich lösen möchte vom Materiellen, dem Erinnerungen wichtiger sind als die Objekte, welche sie auslösen, der es gewohnt ist, Dinge per Knopfdruck zu kriegen, seien es Musik, Bücher oder Filme. Aber spannend ist für mich auch die Frage, was noch übrig ist von den Dingen, welche ich damals 2005 aus Dresden mitgenommen habe. Weiterlesen →

Loslassen

In einem Monat werde ich in Darmstadt wohnen, der Umzug ist für den 4. Oktober geplant. Wie meist vor solchen gravierenden Veränderungen bin ich nervös und kann es mir noch gar nicht so recht vorstellen, von einem Tag auf den anderen in einer anderen Stadt zu wohnen, einige hundert Kilometer entfernt von hier. Und das nach reichlich elf Jahren in der schönen Schweiz als Promotionsstudent, Teilprojektleiter, Entwicklungsingenieur und Software-Entwickler, als Schauspieler und Regisseur, als Rennradfahrer, Wanderer, Kletterer, Läufer, Fechter und Skifahrer. Weiterlesen →

Wanderwochenende im Tessin

Im Tessin gibt es ein paar herrliche Hütten mit Selbstversorgung, darunter das Rifugio Garzonera in der Nähe von Airolo. Es gab alles, was man braucht, sogar Vorräte an Nudeln, Brühwürfeln und Wein stehen bereit. War ein schönes sommerliches Wochenende in der Natur. Weiterlesen →

Projektmanagement-Zertifikat

Nach etlichen Jahren Abstinenz von formaler Ausbildung hatte ich vor Kurzem einen Rückfall. Comparis organisierte eine firmeninterne Weiterbildung im Bereich Projektmanagement mit abschließender Zertifizierung (IPMA, Level D). Und nach einer erfolgreichen schriftlichen Prüfung darf ich mich jetzt Certified Project Management Associate nennen. Die grundlegende Frage bei derartigen Zertifizierungsprogrammen ist natürlich, ob es eine Korrelation zwischen Zertifikat und Kompetenz gibt (siehe CertificationCompetenceCorrelation von Martin Fowler). Aber dennoch war die Auseinandersetzung mit den Begrifflichkeiten sinnvoll, auch damit wir innerhalb der Firma von den gleichen Sachen reden. Weiterlesen →

Weihnachtstour 2015

Nach vielen schönen Tagen mit Familie und Freunden beginnt jetzt auch für mich wieder der Alltag. Aber ein Rückblick lohnt sich, auf meine persönliche Reise durch Deutschland. Dezember Zürich–Frankfurt Dezember Frankfurt–Dresden Dezember Dresden–Hamburg Dezember Hamburg–Falkensee–Frankfurt Dezember Frankfurt–Zürich Da kamen doch etliche Kilometer zusammen, um viele vertraute Gesichter wiederzusehen. Schön war auch die Silvesterfeier mit Käsefondue und mitternächtlichem Ausflug auf diesen Aussichtspunk am Irchel. Weiterlesen →

MapMyDay

Dank unseres Firmenumzugs nach Wiedikon konnte ein Teil der Comparis-Belegschaft heute nicht wirklich arbeiten. Stattdessen beteiligten wir uns an MapMyDay, einer Kampagne für Barrierefreiheit. Und so zogen wir in Gruppen durch Zürich und beurteilten die Barrierefreiheit von Gaststätten, Läden und Supermärkten. Mit Hilfe von wheelmap.org markierten wir etliche Lokale hinsichtlich ihrer Eignung für Rollstuhlfahrer. Es war recht krass, wie viele Lokale für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich sind. Eine große Stufe reicht ja schon aus, mehrere stellen erst recht eine nur durch fremde Hilfe überwindbare Barriere dar. Weiterlesen →

10 Milliarden

Der Dokumentarfilm 10 Milliarden stellt eine einfache Frage – Wie werden im Jahr 2050 geschätzte 10 Milliarden Erdenbürger satt? Der Regisseur Valentin Thurn inszenierte den Film als Reise rund um die Welt, um mit verschiedenen Experten über die Welternährung der Zukunft zu reden. Er bezog sehr klar Position für eine ökologische, intensive Agrarwirtschaft von Kleinbauern. Zwar interviewte er auch Vertreter von Bayer, einem Düngemittelhersteller und anderen technologischen und großindustriellen Ansätzen, jedoch hinterfragte und kommentierte er diese wesentlich kritischer als die Leute, welche seine Haltung teilten. Weiterlesen →

Stadt Brandenburg

Ein schönes Wochenende verbrachte ich in und um Brandenburg. Mit ca. 70’000 Einwohnern ist es eine kleine Stadt, vor allem neben dem riesigen Nachbarn Berlin. Aber es lässt sich auch dort leben, die Bundesgartenschau ist zu Besuch in diesem Jahr und die vielen Flüsse und Seen laden zum Verweilen und Baden ein. Der Anlass war ein Familientreffen im engen Kreis. Weiterlesen →