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xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"><channel><title>mathias wellner</title> <atom:link href="http://www.mwellner.de/feed/podcast/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.mwellner.de</link> <description>podcast</description> <lastBuildDate>Tue, 09 Mar 2010 18:05:39 +0000</lastBuildDate> <generator>http://wordpress.org/?v=2.9</generator> <language>de</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <itunes:subtitle>podcast</itunes:subtitle> <itunes:author>mathias wellner</itunes:author> <itunes:category text="Arts"> <itunes:category text="Performing Arts" /> </itunes:category> <itunes:category text="Technology" /> <itunes:explicit>no</itunes:explicit> <itunes:owner> <itunes:name>Mathias Wellner</itunes:name> <itunes:email>mail@mwellner.de</itunes:email> </itunes:owner> <item><title>Tennessee Williams – „Orpheus steigt herab”</title><link>http://www.mwellner.de/2010/02/05/tennessee-williams-orpheus-steigt-herab/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link> <comments>http://www.mwellner.de/2010/02/05/tennessee-williams-orpheus-steigt-herab/#comments</comments> <pubDate>Fri, 05 Feb 2010 21:39:01 +0000</pubDate> <dc:creator>Mathias Wellner</dc:creator> <category><![CDATA[kultur]]></category> <category><![CDATA[literatur]]></category> <category><![CDATA[Amerika]]></category> <category><![CDATA[Lady]]></category> <category><![CDATA[Orpheus]]></category> <category><![CDATA[Orpheus Descending]]></category> <category><![CDATA[Rassismus]]></category> <category><![CDATA[Süden]]></category> <category><![CDATA[Tennessee Williams]]></category> <category><![CDATA[Val]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.mwellner.de/?p=2408</guid> <description><![CDATA[Es ist eins der weniger bekannten Stücke von Tennessee Williams, der den meisten wahrscheinlich durch Die Katze auf dem heißen Blechdach oder Endstation Sehnsucht ein Begriff ist. Dennoch ist es äußerst lohnend, vielschichtig angelegt und hält dem amerikanischen Süden einen schonungslosen Spiegel vor.
Die Hauptfigur ist Val, ein herumziehender Sänger mit Schlangenlederjacke und Gitarre auf [...]<h3>Related Posts</h3>No related posts.
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url="http://www.mwellner.de/sound/2010-02-05.mp3" length="886467" type="audio/mpeg" /> <itunes:summary>&lt;p&gt;Es ist eins der weniger bekannten Stücke von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Tennessee_Williams&quot;&gt;Tennessee Williams&lt;/a&gt;, der den meisten wahrscheinlich durch &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Katze_auf_dem_hei%C3%9Fen_Blechdach&quot;&gt;Die Katze auf dem heißen Blechdach&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Endstation_Sehnsucht&quot;&gt;Endstation Sehnsucht&lt;/a&gt; ein Begriff ist. Dennoch ist es äußerst lohnend, vielschichtig angelegt und hält dem amerikanischen Süden einen schonungslosen Spiegel vor. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Hauptfigur ist Val, ein herumziehender Sänger mit Schlangenlederjacke und Gitarre auf dem Rücken. Er kommt in einem provinziellen Örtchen an, auf der Suche nach Arbeit. Die Besitzerin eines Ladens (Lady) stellt ihn als Ladengehilfen an und zwischen den beiden entwickelt sich eine interessante Beziehung. Sie ist unglücklich verheiratet, ihr Mann nach einer Krebs-Operation ein wandelnder Toter. Auch andere Damen fühlen sich vom charismatischen Fremden angezogen, ihre unerfüllten Sehnsüchte und zerbrochenen Träume kommen zum Vorschein. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schön und symbolisch zugleich ist Val’s Geschichte von einem kleinen blauen Vogel ohne Füße, der niemals den Boden berührt, außer bei seinem Tod. So will er sein, unkorrumpiert und frei. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&#039;http://www.mwellner.de/sound/2010-02-05.mp3&#039; &gt;Auszug aus „Orpheus Descending” von Tennessee Williams&lt;/a&gt; (MP3, 900 kB)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Bezug zur griechischen Mythologie ist schon durch den Titel gegeben. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Orpheus&quot;&gt;Orpheus&lt;/a&gt; war dort der berühmteste aller Sänger und konnte sogar die Herzen von Hades und Persephone erweichen, nachdem seine Frau Eurydike durch einen Schlangenbiss gestorben war. Sie durfte mit ihm zurück in die Oberwelt, aber unter der Bedingung, dass er vorangehen und sich nicht nach ihr umschauen dürfe. Als er schon oben ist, sie aber noch nicht ganz, dreht er sich zu früh um und verliert seine Frau erneut. Die Ähnlichkeit zum Gitarre spielenden Val ist offensichtlich, das Herabsteigen von Orpheus in den Hades entspricht also dem Ankommen von Val im Ort. Der amerikanische Süden als Hölle – ein erschreckendes Bild. &lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Related Posts&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;No related posts.&lt;/p&gt; </itunes:summary> <itunes:subtitle>Es ist eins der weniger bekannten Stücke von Tennessee Williams, der den meisten wahrscheinlich durch Die Katze auf dem heißen Blechdach oder Endstation Sehnsucht ein Begriff ist. Dennoch ist es äußerst lohnend, vielschichtig angelegt und hält [...]</itunes:subtitle> <itunes:author>mathias wellner</itunes:author> <itunes:keywords>tennessee williams orpheus descending bird</itunes:keywords> </item> <item><title>Fantasie im Theater</title><link>http://www.mwellner.de/2009/10/16/fantasie-im-theater/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link> <comments>http://www.mwellner.de/2009/10/16/fantasie-im-theater/#comments</comments> <pubDate>Fri, 16 Oct 2009 20:13:42 +0000</pubDate> <dc:creator>Mathias Wellner</dc:creator> <category><![CDATA[bilder]]></category> <category><![CDATA[podcast]]></category> <category><![CDATA[theater]]></category> <category><![CDATA[Fantasie]]></category> <category><![CDATA[Imagination]]></category> <category><![CDATA[Konzentration]]></category> <category><![CDATA[Phantasie]]></category> <category><![CDATA[Training]]></category> <category><![CDATA[Vorstellungskraft]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.mwellner.de/?p=2090</guid> <description><![CDATA[Stellen Sie sich vor, Sie hätten absolut keine Fantasie -- wäre das nicht ein trostloses Dasein? Denn erst das Hervorrufen von Bildern und Ideen jenseits des Existierenden lässt Sie unbekannte Probleme lösen und ermöglicht es Ihnen, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und somit zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen.
Eine ganz große Portion Fantasie brauchen Sie beim Theaterspielen. [...]<h3>Related Posts</h3><ol><li><a
href="http://www.mwellner.de/2009/10/06/die-vier-qualitaten-eines-kunstwerks/" rel="bookmark">Die vier Qualitäten eines Kunstwerks</a></li></ol> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.mwellner.de/2009/10/16/fantasie-im-theater/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <enclosure
url="http://www.mwellner.de/sound/2009-10-16.mp3" length="7473481" type="audio/mpeg" /> <itunes:summary>&lt;p&gt;Stellen Sie sich vor, Sie hätten absolut keine Fantasie -- wäre das nicht ein trostloses Dasein? Denn erst das Hervorrufen von Bildern und Ideen jenseits des Existierenden lässt Sie unbekannte Probleme lösen und ermöglicht es Ihnen, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und somit zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine ganz große Portion Fantasie brauchen Sie beim Theaterspielen. Wenn Sie in einer thematisch arbeitenden Gruppe sind, die anhand eines Grundthemas Szenen improvisiert und festigt, versteht sich Fantasie von selbst. Aber auch bei einem festen Stück brauchen Sie Fantasie, denn der Text legt Ihre Rolle nur scheinbar fest. Es gibt extrem viele Lücken, die Sie mit Ihrer eigenen Vorstellungskraft füllen müssen. Nur dann werden Sie Ihre Rolle plastisch spielen und die Zuschauer bewegen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Beitrag möchte ich die besondere Rolle der Fantasie beim kreativen Theaterprozess beleuchten und Übungen zeigen, welche Ihre Fantasie zu beflügeln. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Phantasie im Alltag -- Die Macht der Gedanken&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein jeder Mensch hat Fantasie, die meisten nutzen sie aber, um sich in negative Spiralen zu stürzen. Wie schnell und plastisch kann man sich den schlechten Ausgang einer Handlung ausmalen, sei es nun der ein klärendes Gespräch, die Bewerbung bei der Traumfirma oder eine schwierige Wandertour. Durch diesen Strudel negativer Gedanken legt man in die Handlung nicht die volle Kraft und Entschlossenheit hinein, es wird ja ohnehin schief gehen. Und meist bewahrheitet es sich, die Macht der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterf%C3%BCllende_Prophezeiung&quot;&gt;selbsterfüllenden Prophezeiung&lt;/a&gt; ist bekannt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schöner ist es, wenn Sie Ihre Fantasie auf den positiven Ausgang lenken und sich die wunderbaren Folgen ausmalen. Genauso wichtig ist die bewusste und positive Formulierung der eigenen Wünsche, welche oft unerwartete Türen öffnen und den Wunsch Wirklichkeit werden lassen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Konstantin Stanislawski und Fantasie&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantin_Sergejewitsch_Stanislawski&quot;&gt;Stanislawski&lt;/a&gt; ist das Ziel des Schauspielers, auf der Bühne eine Handlung auszuführen, die innerlich begründet, logisch, folgerichtig und in der Wirklichkeit möglich sein muss. Man geht also nicht von einem Gefühl aus, in das man sich hineinsteigert, sondern konzentriert sich auf eine konkrete Handlung. Diese erweckt dann die Gefühle. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um eine solche Handlung zu finden, benutzt Stanislawski die Begriffe &lt;em&gt;Wenn&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;vorgeschlagene Situation&lt;/em&gt;. Durch das &lt;em&gt;Wenn&lt;/em&gt; wird aus der unmittelbaren Wirklichkeit eine Theaterszene. Die Frage &lt;em&gt;Wenn ich einen Brief in der Hand hätte, was würden Sie dann tun?&lt;/em&gt; regt Ihre Fantasie und Vorstellungskraft an, Sie überlegen sich eine Handlung. Im Fall des Briefes würden Sie ihn wahrscheinlich nehmen und nachschauen, ob er an Sie adressiert ist. Die &lt;em&gt;vorgeschlagene Situation&lt;/em&gt; ist eine Zusammenfassung aller Umstände, wie sie durch Stück und Inszenierung vorgegeben sind, also Zeit, Ort, Lebensumstände, Requisiten, Kostüme, etc. Sie ist völlig fiktiv und entsteht durch die Fantasie der Beteiligten. &lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-caption aligncenter&quot; style=&quot;width:510px&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/mwellner/2573847522/&quot; title=&quot;Laurant by wellnair, on Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3052/2573847522_a2f89b9077.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;366&quot; alt=&quot;Laurant&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/mwellner/2573847522/&quot; title=&quot;Laurant by wellnair, on [...]</itunes:summary> <itunes:subtitle>Stellen Sie sich vor, Sie hätten absolut keine Fantasie -- wäre das nicht ein trostloses Dasein? Denn erst das Hervorrufen von Bildern und Ideen jenseits des Existierenden lässt Sie unbekannte Probleme lösen und ermöglicht es Ihnen, sich in [...]</itunes:subtitle> <itunes:author>Mathias Wellner</itunes:author> <itunes:explicit>no</itunes:explicit> </item> <item><title>Die vier Qualitäten eines Kunstwerks</title><link>http://www.mwellner.de/2009/10/06/die-vier-qualitaten-eines-kunstwerks/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link> <comments>http://www.mwellner.de/2009/10/06/die-vier-qualitaten-eines-kunstwerks/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 Oct 2009 07:41:11 +0000</pubDate> <dc:creator>Mathias Wellner</dc:creator> <category><![CDATA[bilder]]></category> <category><![CDATA[podcast]]></category> <category><![CDATA[theater]]></category> <category><![CDATA[Form]]></category> <category><![CDATA[Gesamtheit]]></category> <category><![CDATA[klettern]]></category> <category><![CDATA[Kunst]]></category> <category><![CDATA[Leichtigkeit]]></category> <category><![CDATA[Qualität]]></category> <category><![CDATA[rudern]]></category> <category><![CDATA[Schönheit]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.mwellner.de/?p=2043</guid> <description><![CDATA[Es gibt diese Momente, in denen ich beim Anblick eines Gemäldes, beim Lesen eines Buches oder beim Erleben einer Tanzvorführung die Genialität des Künstlers spüre. Es ist schwer zu sagen, was es genau ist, etwas resoniert in mir, trifft einen Nerv. Der russische Schauspieler und Regisseur Michael Tschechow brachte diese Qualitäten in seinem Buch "Die [...]<h3>Related Posts</h3><ol><li><a
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url="http://www.mwellner.de/sound/2009-10-06.mp3" length="5810061" type="audio/mpeg" /> <itunes:summary>&lt;p&gt;Es gibt diese Momente, in denen ich beim Anblick eines Gemäldes, beim Lesen eines Buches oder beim Erleben einer Tanzvorführung die Genialität des Künstlers spüre. Es ist schwer zu sagen, was es genau ist, etwas resoniert in mir, trifft einen Nerv. Der russische Schauspieler und Regisseur &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Tschechow&quot;&gt;Michael Tschechow&lt;/a&gt; brachte diese Qualitäten in seinem Buch &quot;Die Kunst des Schauspielers&quot; auf den Punkt, für ihn sind es Leichtigkeit, Form, Ganzheitlichkeit und Schönheit. Ich möchte diese Aufzählung gern kommentieren, auch in Bezug auf meine eigenen Theatererfahrungen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leichtigkeit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Leicht erkennt man den Kletterprofi in der Halle, scheinbar entspannt hängt er da am Überhang und überlegt, wie es weiter geht. Dann ein paar wohldosierte Bewegungen und die schwierige Stelle ist überwunden, die nächste Ruheposition erreicht. Für mich hat Klettern -- wie jede Bewegung -- etwas mit Kunst zu tun. Und gerade Klettern ist ein Symbol für das menschliche Streben nach Höherem, in diesem Fall nach dem Umlenkkarabiner unter dem Dach der Kletterhalle. Leichtigkeit braucht man an der Wand, sonst hängt man an den Griffen wie ein schwerer Sack und kommt nicht weit. Eleganz erscheint mir wie ein anderes Wort für das gleiche Phänomen, auch Effizienz kommt mir in den Sinn. Auf jeden Fall spannt man genau die Muskeln an, die für die Aufgabe gebraucht werden und nutzt die physikalischen Gegebenheiten (Dynamik) bestmöglich aus. Wobei Leichtigkeit nicht Kraftlosigkeit bedeutet, es wirkt nur nach außen leicht. Wenn man diesen Bereich verlässt und einen zu schweren Weg klettert, verkrampft man, klammert sich fest, bewegt sich eckig und mit wesentlich mehr Aufwand als notwendig. &lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-caption aligncenter&quot; style=&quot;width:590px&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/mwellner/3987674382/&quot; title=&quot;Klettern by wellnair, on Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2630/3987674382_74ae8d408f_o.jpg&quot; width=&quot;580&quot; height=&quot;397&quot; alt=&quot;Klettern&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/mwellner/3987674382/&quot; title=&quot;Klettern by wellnair, on Flickr&quot;&gt;Kletterhand&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Beim Theater ist diese Leichtigkeit genau so wichtig. Statt der beständig nach unten ziehenden Schwerkraft beim Klettern ist es die besondere Anspannung durch die Bühnensituation, die dem leichten Spiel entgegen wirkt. Man verkrampft, weniger mit den Armen und Beinen als vielmehr in seinen Bewegungen und vor allem in der Mimik. In diesem Zustand ist man auch nicht mehr so wirklich empfänglich für die Mitspielenden und kann sich das Seelenleben der verkörperten Figur nur noch schlecht vorstellen. &lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;wp-caption aligncenter&quot; style=&quot;width:590px&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/mwellner/3986891633/&quot; title=&quot;Jonglieren by wellnair, on Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm3.static.flickr.com/2649/3986891633_fa62f90f36_o.jpg&quot; width=&quot;580&quot; height=&quot;388&quot; alt=&quot;Jonglieren&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/mwellner/3986891633/&quot; title=&quot;Jonglieren by wellnair, on Flickr&quot;&gt;Jonglieren gelingt nur in einer Atmosphäre der Leichtigkeit&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Um diesen Effekt zu zeigen, gibt es eine sehr eindrucksvolle Übung, die auf Konstantin Stanislawski zurück geht. Man soll einen schweren Gegenstand anheben oder ziehen und sich dabei an das letzte Mittagessen erinnern oder sich das Innere einer Kirche vorstellen. Es geht schlichweg nicht, in diesem Zustand der Verkrampfung kriegt man das nicht hin. Man braucht auf der Bühne wie an der Kletterwand eine entspannte [...]</itunes:summary> <itunes:subtitle>Es gibt diese Momente, in denen ich beim Anblick eines Gemäldes, beim Lesen eines Buches oder beim Erleben einer Tanzvorführung die Genialität des Künstlers spüre. Es ist schwer zu sagen, was es genau ist, etwas resoniert in mir, trifft einen [...]</itunes:subtitle> <itunes:author>Mathias Wellner</itunes:author> <itunes:keywords>Kunst, Schonheit, Qualitaten, Klettern</itunes:keywords> <itunes:explicit>no</itunes:explicit> </item> <item><title>Richard David Precht – „Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?”</title><link>http://www.mwellner.de/2009/08/27/richard-david-precht-wer-bin-ich/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link> <comments>http://www.mwellner.de/2009/08/27/richard-david-precht-wer-bin-ich/#comments</comments> <pubDate>Thu, 27 Aug 2009 11:26:15 +0000</pubDate> <dc:creator>Mathias Wellner</dc:creator> <category><![CDATA[literatur]]></category> <category><![CDATA[podcast]]></category> <category><![CDATA[Buch]]></category> <category><![CDATA[Denken]]></category> <category><![CDATA[existenziell]]></category> <category><![CDATA[Fragen]]></category> <category><![CDATA[Jeremy Bentham]]></category> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Philosophie]]></category> <category><![CDATA[Rene Descartes]]></category> <category><![CDATA[Rezension]]></category> <category><![CDATA[Richard David Precht]]></category> <category><![CDATA[Töten]]></category> <category><![CDATA[Utilitarismus]]></category> <category><![CDATA[Wer bin ich?]]></category> <category><![CDATA[Wissenschaft]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.mwellner.de/?p=1758</guid> <description><![CDATA[Buchrezension zu Richard David Precht -- Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?<h3>Related Posts</h3>No related posts.
]]></description> <wfw:commentRss>http://www.mwellner.de/2009/08/27/richard-david-precht-wer-bin-ich/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <enclosure
url="http://www.mwellner.de/sound/20090827.mp3" length="12698964" type="audio/mpeg" /> <itunes:summary>&lt;p&gt;Wie kurzweilig und interessant die Beschäftigung mit philosophischen Themen sein kann, zeigt &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_David_Precht&quot;&gt;Richard David Precht&lt;/a&gt; in seinem Buch &quot;Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?&quot; Schon die Wahl der Überschrift zeigt seine unorthodoxe Herangehensweise an Philosophie, die sich dann auch durch das gesamte Buch zieht. Denn anstatt von den wichtigen Philosophen auszugehen und deren Werke zusammenzufassen, steht für ihn stets eine konkrete Frage im Mittelpunkt eines Kapitels, welche er gekonnt mit einem Philosophen und seinem Wirkungsort verknüpft. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Beispiel ist &quot;Darf man Menschen töten?&quot;, was ihn nach London führt und damit zum Hauptvertreter des &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Utilitarismus&quot;&gt;Utilitarismus&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Jeremy_Bentham&quot;&gt;Jeremy Bentham&lt;/a&gt;. Und um es vorwegzunehmen -- das Töten von Menschen ist nicht gestattet. Zwar bietet der Utlitarismus eine Begründung an, indem er Nützlichkeit als alleinigen Maßstab für das Tun definiert. Somit könnte das Töten eines bösen Menschen, der viel Leid verursacht, legitimiert werden. Aber die Konsequenz wäre eine Gesellschaft, in der jeder nach eigenem Abwägen der Nützlichkeit einen anderen umbringen könnte. Und das wollte Bentham dann doch nicht verantworten und klammerte das Töten von Menschen explizit aus. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In allen Kapiteln vermittelt er in seiner humorvollen Art einen anekdotischen Einblick in das Leben des Philosophen oder Wissenschaftlers, um schließlich zur Ausgangsfrage zurückzukehren und diese zu diskutieren. Dabei vereinfacht er bewusst die komplexe Thematik, um eine klare Antwort auf die Kapitelfrage zu finden. Auf jeden Fall erschienen mir die Giganten der Geisteswelt jetzt in einem sehr menschlichen Licht und ich sehe die Unzulänglichkeiten ihrer Werke klarer. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen Ausschnitt habe ich für euch gelesen und stelle ihn als Podcast zur Verfügung. Es geht um die berühmten Worte &quot;Ich denke, also bin ich&quot; von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Descartes&quot;&gt;René Descartes&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt kann ich dieses Buch absolut empfehlen, es gefällt mir deutlich besser als &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Sofies_Welt&quot;&gt;Sofies Welt&lt;/a&gt;, was eine ähnliche Zielstellung besitzt. Und außerdem gibt es etliche Bezüge zu aktuellen Forschungsthemen, insbesondere zur Hirnforschung, die mich sehr angesprochen haben. &lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Related Posts&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;No related posts.&lt;/p&gt; </itunes:summary> <itunes:subtitle>Buchrezension zu Richard David Precht -- Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?&lt;h3&gt;Related Posts&lt;/h3&gt;No related posts. </itunes:subtitle> <itunes:author>Mathias Wellner</itunes:author> <itunes:duration>13:15</itunes:duration> <itunes:keywords>Descartes, Denken, Philosophie</itunes:keywords> <itunes:explicit>no</itunes:explicit> </item> <item><title>Theater-Video von „Arkadien”</title><link>http://www.mwellner.de/2009/08/22/erste-szene-von-arkadien/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed</link> <comments>http://www.mwellner.de/2009/08/22/erste-szene-von-arkadien/#comments</comments> <pubDate>Sat, 22 Aug 2009 15:23:24 +0000</pubDate> <dc:creator>Mathias Wellner</dc:creator> <category><![CDATA[theater]]></category> <category><![CDATA[akitiv]]></category> <category><![CDATA[Archiv]]></category> <category><![CDATA[archivieren]]></category> <category><![CDATA[arkadien]]></category> <category><![CDATA[Aufzeichnung]]></category> <category><![CDATA[Belichtung]]></category> <category><![CDATA[Belichtungszeit]]></category> <category><![CDATA[dvd]]></category> <category><![CDATA[Einstellung]]></category> <category><![CDATA[Perspektive]]></category> <category><![CDATA[Premiere Pro]]></category> <category><![CDATA[schneiden]]></category> <category><![CDATA[shutter]]></category> <category><![CDATA[shutter speed]]></category> <category><![CDATA[Tom Stoppard]]></category> <category><![CDATA[Ton]]></category> <category><![CDATA[Tonspur]]></category> <category><![CDATA[video]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.mwellner.de/?p=1715</guid> <description><![CDATA[Ich habe eine Erinnerungs-DVD für alle Beteiligten der akitiv-Produktion 2009 "Arkadien" (Tom Stoppard) erstellt. In diesem Beitrag erkläre ich die technischen Schwierigkeiten, die mit der Erstellung eines Theater-Videos verbunden sind.<h3>Related Posts</h3>No related posts.
]]></description> <wfw:commentRss>http://www.mwellner.de/2009/08/22/erste-szene-von-arkadien/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> <enclosure
url="http://www.mwellner.de/video/TomStoppard_Arkadien_Szene1.mp4" length="421063673" type="video/mp4" /> <itunes:summary>&lt;p&gt;Ich habe eine Erinnerungs-DVD für alle Beteiligten der akitiv-Produktion 2009 &quot;Arkadien&quot; (Tom Stoppard) erstellt. In diesem Beitrag erkläre ich die technischen Schwierigkeiten, die mit der Erstellung eines Theater-Videos verbunden sind. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Warum ein Video?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Theaterproduktion ist ein zeitlich sehr klar definiertes Projekt. Man probt für eine Weile, spielt ein paar Mal, feiert -- und das war&#039;s. Was bleibt, sind die Erinnerungen. Und die Fotos. Und, wenn man sich die Mühe macht, eine Videoaufzeichnung. Die bewegten Bilder sind am ehesten in der Lage, die Produktion so wiederzugeben, so wie sie war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bislang hatten wir die Video-Aufzeichnung einer Kamera, die hinter den Zuschauern positioniert war. Im Zuge unserer zunehmenden Professionalisierung beim &lt;a href=&quot;http://www.aki.ethz.ch/akitiv&quot;&gt;akitiv&lt;/a&gt; habe ich diesmal ein Video mit verschiedenen Perspektiven erstellt. Dabei konnte ich das Videomaterial von drei Aufführungen nutzen. Damit entstand zwar noch kein Hollywood-Film, aber eine sehr brauchbare Aufzeichnung mit wechselnden Perspektiven und damit einem noch nie dagewesenen Grad von Lebendigkeit. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachfolgend die erste Szene, ihr braucht zum Anschauen &lt;a href=&quot;http://www.apple.com/quicktime/download/&quot;&gt;Apple QuickTime&lt;/a&gt; oder ein anderes Abspielprogramm. &lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;hvlog&quot;&gt; &lt;a href=&quot;http://www.mwellner.de/video/TomStoppard_Arkadien_Szene1.mp4&quot; rel=&quot;enclosure&quot;&gt; &lt;img src=&quot;http://www.mwellner.de/video/TomStoppard_Arkadien_Szene1.png&quot;&gt;&lt;br /&gt;Tom Stoppard: Arkadien, gespielt von der Theatergruppe akitiv, 2009&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie haben wir das Video gemacht?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Belichtung&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während der Videoaufzeichnung vor Ort ist die korrekte Belichtung das größte Problem. Denn die Lichtverhältnisse beim Theater sind ganz anders als beim Filmen, es gibt zu wenig Licht. Die automatische Einstellung für die Belichtung ist auf Tageslicht ausgerichtet, mit dem schwarzen Bühnenhintergrund und den wenigen hellen Stellen -- den Schauspielern -- stellt die Automatik einen zu hellen Wert ein. Der schwarze Hintergrund wird zu einem verrauschten Dunkelgrau und die Gesichter zu hellen, konturlosen Flecken. Deshalb mussten wir die Belichtungszeit (Shutter) manuell einstellen, was bei Lichtwechseln problematisch war. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Autofokus&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die automatische Fokussierung war auch nicht immer erfolgreich. Vor allem, wenn Leute aus der Bildmitte rausgehen und dort nur noch schwarzer Hintergrund ist, bekommt die Kamera Probleme und die Aufnahme wird unscharf. Oft musste ich deshalb zu einer anderen Einstellung wechseln, was einen eigentlich nicht notwendigen Schnitt verursachte. Ideal wäre auch hier ein manuelles Fokussieren durch einen geübten Kameramann, aber dafür war unsere einfache Videokamera nicht geeignet. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ton&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da wir an drei verschiedenen Tagen gefilmt hatten, gab es leichte Unterschiede bei den Publikumsreaktionen und dem Timing der Schauspieler. Deshalb konnten wir nicht eine einzige Tonspur verwenden, sondern mussten den Originalton jeder Aufnahme für die jeweilige Sequenz einsetzen. Ein schneller Wechsel zwischen zwei Perspektiven kann also zu einem wahrnehmbaren Tonsprung führen, speziell beim Einsatz der Klaviermusik. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Programme&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Abschluss der Aufzeichnung habe ich mit der Hilfe von Adobe Premiere Pro CS4 und Adobe Encore CS4 eine Erinnerungs-DVD für die Beteiligten erstellt. Beide Programme sind sehr umfangreich und komplex zu bedienen, aber gewähren auch alle denkbaren Möglichkeiten zur Gestaltung. [...]</itunes:summary> <itunes:subtitle>Ich habe eine Erinnerungs-DVD für alle Beteiligten der akitiv-Produktion 2009 &quot;Arkadien&quot; (Tom Stoppard) erstellt. In diesem Beitrag erkläre ich die technischen Schwierigkeiten, die mit der Erstellung eines Theater-Videos verbunden sind. [...]</itunes:subtitle> </item> </channel> </rss>
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