Momen­tan nutze ich die lite­ra­ri­sche Ener­gie, die in mir fließt, zum Schrei­ben des elek­tro­ni­schen Tage­buchs (Web­log). Auf den ers­ten Blick mag dies selt­sam erschei­nen, ich möchte jedoch kurz erläu­tern, warum ich die­ses Medium für geeig­net halte, damit zu schrei­ben und zu veröffentlichen.

  1. Ein Web­log ist frei zugäng­lich und kos­ten­los zu nut­zen (lesen). Damit kann jeder Inter­es­sierte mit einem Inter­net­zu­gang die Inhalte lesen.
  2. Ich kann von über­all aus und ohne gro­ßen Auf­wand ver­öf­fent­li­chen, die Zwi­schen­stufe des Ver­le­gers entfällt.
  3. Web­logs bie­ten tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten, die Bücher nicht besit­zen, in ers­ter Linie Ver­knüp­fun­gen (Links). Damit kann ein bestimm­ter Typ von Tex­ten unheim­lich gut umge­setzt wer­den. Ich spre­che von frag­men­ta­ri­schen, asso­zia­tiv gepräg­ten Tex­ten. Bei linear auf­ge­bau­ten Tex­ten (Roma­nen) machen Ver­knüp­fun­gen kei­nen Sinn.
  4. Das Ein­bin­den von hoch­wer­ti­gen, far­bi­gen Bil­dern ist sehr gut möglich.
  5. Das Web­log ist unmit­tel­bar, ich kann damit sehr schnell auf Ent­wick­lun­gen rea­gie­ren und mei­nen Senf dazu geben.

Ich möchte beto­nen, dass mein Web­log momen­tan eher fak­tisch als lite­ra­risch geprägt ist. Die vor­ge­stell­ten Gedan­ken bezie­hen sich eher auf eine poten­zi­elle Nut­zung des Web­logs zur Ver­öf­fent­li­chung. Offen ist nach wie vor die Frage, ob sich die­ses bis­he­rige Web­log mit der Idee des lite­ra­ri­schen Wer­kes ver­trägt, oder ob eine Tren­nung not­wen­dig wäre.