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mathias wellner

theater, schauspiel und bergsport

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Tag: Besuch

Ham­burg war die erste Sta­tion mei­ner Som­mer­reise durch Deutsch­land. Von Zürich fuhr mich ein ICE direkt in reich­lich sie­ben Stun­den durch ganz Deutsch­land. Unmit­tel­ba­rer Anlass war der kürz­li­che Umzug mei­ner Schwes­ter, so war die Unter­kunft kein Problem.

Elbphilharmonie in Hamburg

An der bekann­tes­ten Bau­stelle in Ham­burg ent­steht die Elb­phil­har­mo­nie.

An zwei Tagen erkun­de­ten wir die wesent­li­chen Attrak­tio­nen der Stadt, die Lan­dungs­brü­cken, Innen­stadt und sogar Hamburg-​​Harburg im Süden. Der Höhe­punkt war eine Tret­boot­fahrt auf der Als­ter, bei der wir auch durch einige Kanäle fuhren.

Segelboot auf der Alster

Unter­wegs auf der Als­ter bei Sonnenschein.

Das sprich­wört­lich wech­sel­hafte Wet­ter machte sich dann auch an die­sen bei­den Tagen schon bemerk­bar. Am zwei­ten Tag zog es nach­mit­tags zu und goss wie aus Kan­nen. Zum Glück war ich gerade in der Nähe des Michel und nutzte die Zeit für einen Besuch des Turms.

Das Gewitter naht

Das Gewit­ter naht, schnell zum Michel.

Hamburg bei Regen

Ein Blick auf die Innen­stadt bei Regen.

Ham­burg ist schön, ich werde bestimmt mal wie­der vor­bei schauen.

Berlin

Apr 4
Allgemein

Ein Wochen­ende in der haupt­städ­ti­schen Städ­te­wüste mit net­ten Leu­ten — so kann man mei­nen Berlin-​​Aufenthalt kurz umrei­ßen. Denn es ging mir in ers­ter Linie nicht um das Bestau­nen von Sehens­wür­dig­kei­ten, son­dern um das Wie­der­se­hen mit Freun­den und Ver­wand­ten. Den­noch durfte zumin­dest ein ambi­tio­nier­tes tou­ris­ti­sches Pro­jekt nicht feh­len, wir erklom­men die Sie­ges­säule. Oben konn­ten wir dann die gol­dene Nike bewun­dern, und einen Rund­um­blick auf ein wol­ken­ver­han­ge­nes und win­di­ges Ber­lin. Wit­zi­ger­weise ist rings um die Säule der Tier­park, die ers­ten Häu­ser fol­gen erst wei­ter weg.

Auf dem Weg zur Sie­ges­säule kamen wir noch an mei­nem zukünf­ti­gen Wohn­sitz vor­bei, dem Schloss Bel­le­vue. Es liegt recht idyl­lisch am Park und ist zumin­dest äusser­lich im tadel­lo­sen Zustand, ein gelang­weil­ter Sicher­heits­be­am­ter schreckt auch alle poten­zi­el­len Stö­ren­friede ab.

So ins­ge­samt war es ein ent­spann­tes Wochen­ende, wir schlie­fen recht lange und genos­sen das städ­ti­sche Trei­ben. Ein Höhe­punkt war noch der Kino­film Schmet­ter­ling und Tau­cher­glo­cke, es ging um einen Mann, der durch einen Schlag­an­fall nur noch sein lin­kes Augen­lid wil­lent­lich bewe­gen kann. Diese extreme Situa­tion war fil­misch sehr gelun­gen umge­setzt, auch der Umgang sei­ner Fami­lie und Freunde damit war durch­aus glaub­wür­dig. Er schaffte es noch, ein Buch über seine spe­zi­elle Erfah­rung zu dik­tie­ren, kurz nach dem Erschei­nen ver­starb er.