Zum Inhalt springen

mathias wellner

theater, schauspiel und bergsport

Archiv

Tag: Endspurt

Der Count­down zur Diss-​​Prüfung läuft wei­ter. In knapp zwei Wochen muss ich die Eva­lu­ie­rungs­ver­sion am Depar­te­ment abge­ben, außer­dem müs­sen dann die Gut­ach­ten aller betreu­en­den Pro­fes­so­ren ein­ge­trof­fen sein. Um ihnen ein wenig Zeit zu geben, habe ich ges­tern die Eva­lu­ie­rungs­ver­sion ver­schickt, bereits im Mai hat­ten sie eine Vor­ab­ver­sion zu lesen bekom­men. Damit ist ein wei­te­rer Schritt gegan­gen, unauf­halt­sam nähert sich der Schick­sals­tag des 7. Juli mit der münd­li­chen Prüfung.

In drei Wochen haben wir Pre­miere, so lang­sam beginnt der End­spurt. Die meis­ten Sachen sind geklärt, jetzt müs­sen wir uns noch darum küm­mern, dass auch tat­säch­lich Leute kom­men. Eine erste Maß­nahme war die Gestal­tung eines pas­sen­den Pla­kats, wie letz­tes Jahr hat­ten wir erst in der Gruppe Ideen gesam­melt, dann eine aus­ge­wählt und foto­gra­fisch umge­setzt. Am Ende setzte sich das Duell-​​Motiv durch, bei dem sich ein männ­li­ches Mit­glied der alten Zeit mit Stein­schloss­pis­tole und ein weib­li­ches der neuen Zeit mit Lap­top Rücken an Rücken gegen­über ste­hen. Den Hin­ter­grund bil­det ein Fraktal.

Foto­gra­fisch war das eine anspruchs­volle Auf­gabe, denn ich musste ja die Leute frei­stel­len, also den Foto-​​Hintergrund ent­fer­nen. Folg­lich brauchte ich einen farb­lich deut­lich ver­schie­de­nen Hin­ter­grund beim Foto­gra­fie­ren, denn dann kann man die­sen Bereich leicht aus­wäh­len (Pho­to­shop hat da so ein prak­ti­sches Werk­zeug Farb­be­reich aus­wäh­len). Um volle Kon­trolle über das Licht zu haben, lieh ich eine Blitz­an­lage beim Foto­la­bor des VSETH aus. In Ver­bin­dung mit einem blauen Hin­ter­grund ent­stan­den so schließ­lich die Fotos, wel­che als Grund­lage für das Pla­kat­mo­tiv dienten.

Der erste Durch­lauf lief auch ganz gut, ich war aber pri­mär mit Foto­gra­fie­ren beschäf­tigt. Des­halb haben wir schon jetzt extrem viele Bil­der und man kann sich das Stück wie im Dau­men­kino anschauen. Falls ihr mich auf den Bil­dern sucht, es gibt nicht so viele Auf­tritte mei­ner­seits in die­sem Jahr. Ich bin dies­mal mehr so schmü­cken­des Bei­werk. Obwohl, zumin­dest habe ich den letz­ten und quasi stü­ck­ent­schei­den­den Auf­tritt und ich darf Kla­vier spielen.