Zum Inhalt springen

mathias wellner

theater, schauspiel und bergsport

Archiv

Tag: Glarus

Eine wei­tere Hoch­tour liegt hin­ter mir, ich erklomm den Glar­ner Gip­fel Vren­e­lis­gärtli. Es ist eine leichte Hoch­tour mit einer aus­ge­dehn­ten Glet­scher­pas­sage, einer stei­len, fast senk­rech­ten Wand und einem schnee­be­deck­ten Grat. Und man darf natür­lich den einen oder ande­ren Höhen­me­ter überwinden.

  • Klön­tal, Platz (853 m)
  • Chä­se­ren (1385 m)
  • Über­nach­tung in der Glär­nisch­hütte SAC (1990 m)
  • Glär­nisch­firn
  • Vren­e­lis­gärtli (2904 m)

Auf dem Weg zur Hütte

Glet­scher im Morgengrauen

Magi­scher Moment auf dem Gipfel

Schwan­de­ner Grat, unten sieht man eine Gruppe von Alpinisten

Steig­ei­sen gehö­ren zur Grund­aus­rüs­tung des Tourengängers

Lin­thal (648 m) – Obb­ort (1049 m) – Gnüs (789 m) – Linthal

Ein­fach raus, das schöne Wet­ter nut­zen, mor­gen soll es Regen geben. Aller zwei Stun­den fährt ein Zug direkt von Zürich nach Lin­thal, beque­mer kommt man nicht in die Berge. Der Tödi ist nah, mit schnee­be­deck­tem Gip­fel steht er da. Aber heute habe ich nur geringe Ambi­tio­nen, eine kleine Runde dre­hen. Östlich der Linth gehe ich zum Berg­gast­hof Obb­ort, dann auf der ande­ren Seite zurück. Eine Gül­le­wolke und Schieß­übun­gen über mei­nen Kopf hin­weg trüb­ten meine Wan­der­freu­den auf dem Rück­weg. Span­nend wäre mal eine Tour von Lin­thal nach Elm, da braucht man aber wahr­schein­lich eine Zwi­schen­über­nach­tung und viel Kondition.

Allee

Male­ri­scher Beginn der Wan­de­rung in Linthal

Herbstblätter

Herbst­blät­ter

Junge Katze

Ver­spielte Katze

Die wesent­li­chen Weg­punkte unse­rer Wan­de­rung waren

  1. Schwan­den, Gla­rus, 520 m, 8:30
  2. Schwändi, 701 m
  3. Sien­en­to­bel
  4. Furggle, 2086 m
  5. Vor­de­rer Glär­nisch, 2327 m, 14:30
  6. Vor­de­res Schlattalpli
  7. Rho­dan­nen­berg am Klön­ta­ler See, 851 m, 17:00

Es war die bis­lang anstren­gendste Berg­wan­de­rung. Von Schwan­den aus bestie­gen wir den Vor­de­ren Glär­nisch und anschlie­ßend ging es run­ter zum Klön­ta­ler See, also 1800 Meter rauf und 1500 Meter run­ter. Der Auf­stieg war zudem kein gut mar­kier­ter Wan­der­weg, stel­len­weise gab es zwar Weg­zei­chen und einen aus­ge­tre­te­nen Pfad, aber an ande­ren Stel­len muss­ten wir uns selbst einen Weg durchs knie­tiefe Gras oder über rut­schige Geröll­hal­den bah­nen. Ein­mal haben wir uns sogar ver­lau­fen und muss­ten zurück. Höhe­punkt des Auf­stie­ges war sicher­lich die Chirchli-​​Felsgruppe.