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Tag: gz buchegg

Der Titel ver­rät es schon – Wort­jon­gleure laden ein, ver­bin­den gas­tro­no­mi­schen Genuss mit dem Som­mer­mo­nat Juli. die aus zürich sind eine Gruppe von Auto­rin­nen und Auto­ren, die sich regel­mä­ßig tref­fen, um ihre selbst ver­fass­ten Text zu dis­ku­tie­ren und in Schrei­b­übun­gen neuen Ideen eine Form zu geben. Und gele­gent­lich stel­len sie ihre Werke der Öffent­lich­keit vor.

Die Auto­ren tru­gen ihre Texte in zwei Blö­cken vor, Lyri­sches wurde zwei mal gele­sen. Das Thema der meis­ten Texte war Essen, das Pro­gramm in Form einer Spei­se­karte for­mu­liert. Ich habe ein schlech­tes Gedächt­nis für lyri­sche Texte, es rauscht vor­bei, ist schön anzu­hö­ren, weckte Asso­zia­tio­nen, um schon dem nächs­ten Text Platz zu machen. Ich genoss den Abend und hoffe, dass es nicht die letzte Lesung der Auto­ren­gruppe war.

Ein kuli­na­ri­scher Höhe­punkt war das Himbeermischgetränk.

Wegen Regens fand die Lesung im Kel­ler­thea­ter statt.

Susanne Mathies trägt ein Gedicht vor.

Jaël Lohri liest.

Onkel Wanja” nimmt Gestalt an – heute haben wir zum ers­ten Mal Teile des Stü­ckes mit den fast fina­len Requi­si­ten und Kos­tü­men geprobt. Mor­gen folgt dann ein ers­ter Durch­lauf, das heißt wir spie­len das Stück von Anfang bis Ende. Bis­lang haben wir immer nur ein­zelne Sze­nen geprobt.

Tele­gin lei­det, als es zum Streit zwi­schen Iwan Petro­witsch (rechts) und dem Pro­fes­sor kommt.

Bedenk­lich ist, dass wir auch jetzt noch Text­hän­ger haben, zwei Wochen vor der Pre­miere. Zum Glück gestat­tet das Stück auch grö­ßere Abwei­chun­gen, weil nicht ein­zelne Sätze ent­schei­dend sind son­dern Stim­mun­gen und Emo­tio­nen. Das ist über­haupt das Span­nende und Beson­dere an die­ser Pro­duk­tion, wir sind nicht so auf den Text und ein­zelne Wör­ter und Beto­nun­gen fixiert, statt­des­sen spie­len Sub­text, Span­nung und Reak­tio­nen auf­ein­an­der die zen­trale Rolle bei den Pro­ben. Das ist für mich der ent­schei­dende Fort­schritt im Ver­gleich zu frü­he­ren Produktionen.

Zwi­schen Astrow und Jelena bahnt sich etwas an.

Ein wei­te­res Pro­blem, das mir nur zu bekannt ist, betrifft die Streu­ung der Sze­nen. Bestimmte kri­ti­sche Schlüs­sel­sze­nen haben zwar schon mal sehr gut funk­tio­niert, wir tun uns jedoch schwer mit der Wie­der­ho­lung. Sicher­lich wird es hilf­reich sein, das ganze Stück zu spie­len, jedoch muss bei jeder Auf­füh­rung quasi der erste Ver­such sit­zen. Da hel­fen nur Erfah­rung und Konzentration.

Aber ich denke, dass wir bis zum 28. April eine sehr gute Insze­nie­rung auf die Beine gestellt haben wer­den und freue mich schon jetzt auf die Pre­miere. Wir haben bereits jetzt 20 Anmel­dun­gen, es wird also ganz bestimmt einen gut gefüll­ten Zuschau­er­raum geben. Und viel­leicht sogar etwas Applaus.