Ges­tern erlebte ich die abge­fah­renste Foto­ses­sion über­haupt. Zusam­men mit Arne wollte ich für ein Aus­tausch­pro­jekt ein paar Klet­ter­fo­tos machen. Vor­stel­lun­gen hatte ich schon, in wel­che Rich­tung es gehen sollte. Denn als Nahaufnahmen-​​Liebhaber wollte ich die Ver­bin­dung zwi­schen Klet­te­rer und Fels in Form von Hän­den und Füßen zeigen.

Schatten eines Karabiners mit Halbmast

Bei schöns­tem Früh­lings­wet­ter zogen wir also zum Thürms­dor­fer Stein, denn der hat eine Süd­wand und zugleich eine herr­li­che Aus­sicht. Zuerst mach­ten wir einige boden­nahe Auf­nah­men, ich klet­terte also ein­fach ein Stück nach oben und Arne knipste flei­ßig. Am bes­ten waren wohl die Bil­der zuletzt, denn da ver­lie­ßen mich die Kräfte und ich griff ohne große Über­le­gung ein­fach zu. Nach­dem auch Arne etli­che Male foto­gra­fiert wor­den war, woll­ten wir dann doch noch den einen Weg machen. Es war eine wun­der­schöne Drei, also ein rela­tiv ein­fa­cher Genuss-​​Weg. Arne stieg vor und nahm auch die Kamera mit.

Fuss beim Klettern

Oben am Pfei­ler mach­ten wir dann noch einige Fotos. Stel­len­weise saß ich so halb auf einem Vor­sprung, eine Hand am Fels, die andere mit dem Foto­ap­pa­rat belas­tet, Arne knip­send. Das war schon aben­teu­er­lich. So hoch über dem Boden, auf der Jagd nach DEM Foto.

Hand beim Klettern