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mathias wellner

auf den spuren meiner selbst

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Tag: laufen

Thea­ter spie­len heißt etwas tun und dabei den gesam­ten Kör­per ein­zu­set­zen. Eine Thea­ter­probe muss unbe­dingt kör­per­li­che Akti­vi­tä­ten ent­hal­ten, sonst wird Thea­ter zu einer rein geis­ti­gen Übung ohne phy­si­sche Wahr­heit. Ich möchte einige Übun­gen vor­stel­len, um Bewe­gung in die Thea­ter­probe einzubauen.

Iso­la­ti­ons­übung (zu Musik)

Man nutzt den gan­zen Kör­per, kon­zen­triert sich nach­ein­an­der auf Fuß­ge­lenke, Knie, Hüfte, Ober­kör­per, Schul­tern, Kopf, Ell­bo­gen, Hand­ge­lenke und schließ­lich die Fin­ger­spit­zen. Danach kann man noch frei kom­bi­nie­ren, rich­tig Gas geben und schließ­lich wie­der run­ter kommen.

Lauf­übun­gen

Lau­fen ist etwas extrem Ele­men­ta­res. Eine Übung besteht darin, dass alle durch den Raum lau­fen und der Lei­ter die Stim­mung vor­gibt. Bei Bedarf kann man noch gele­gent­lich ein­frie­ren und einige Leute zum Anschauen befreien. Bei einer ande­ren Vari­ante der Lauf­übung gibt der Lei­ter das Tempo in Abstu­fun­gen von 1 bis 10 vor.

Fol­gen

Alle lau­fen herum und fol­gen einer Per­son, machen also genau das Glei­che. Die Leit­per­son kann das Tempo ver­än­dern, Sprünge ein­bauen, was immer ihr einfällt.

Au ja!

Alle sind auf der Bühne. Einer schlägt laut etwas vor, zum Bei­spiel auf den Boden legen oder an eine Wand gehen. Dann rufen alle „Au ja!” und füh­ren die Hand­lung aus.

Gruppen-​​Einfrieren

Die Gruppe bewegt sich im Raum. Einer friert ein, alle ande­ren fol­gen so schnell wie mög­lich. Jemand anders fängt wie­der an mit bewe­gen. Wie­der fol­gen alle ande­ren. Es funk­tio­niert tat­säch­lich und gibt ein unheim­li­ches Gruppengefühl.

Heute nutzte ich den wun­der­schö­nen Tag, um Zürich zu Fuß zu erkun­den. Ich lief an der Lim­mat ent­lang zum Bahn­hof, danach zum nahe gele­ge­nen Üetli­berg. Die Hänge die­ses Ber­ges sind von Bäu­men bewach­sen, sorg­fäl­tig ange­legte Wege füh­ren durch einen Hang­park. Eigent­lich gibt es auch gar nicht so viele Wege nach oben. Doch irgend­wie habe ich es dann doch geschafft, vom rech­ten Wege abzu­kom­men und mich am Fuß des Ber­ges wiederzufinden. Today I used that magni­fi­cent day to explore Zurich by foot. I wal­ked along the Lim­mat to the main sta­tion and from there to nearby Üetli­berg. The slopes of that hill are grown with trees, care­fully instal­led trails lead through a hill park. Actually there aren’t that many ways up. But for some rea­son I mana­ged to loose my way and find mys­elf back at the bot­tom of the hill.