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mathias wellner

theater, schauspiel und bergsport

Archiv

Tag: m3

Unser Haus­blatt ETH Life berich­tet unter dem Titel Rudern als sei’s echt über das Rudersimulator-​​Projekt. Inzwi­schen ist die erste Stu­die mit zehn Teil­neh­mern abge­schlos­sen, es ging um die Reak­tion auf vir­tu­el­les Publi­kum. Wir sind momen­tan am Aus­wer­ten und erwä­gen eine Publi­ka­tion der Ergebnisse.

Nicht mehr lange, dann kön­nen wir end­lich mit den ers­ten Stu­dien im Ruder­si­mu­la­tor begin­nen. Der Auf­bau steht wei­test­ge­hend, nur die Inte­gra­tion des Motors ist noch nicht ganz abge­schlos­sen. Dies ist ein sehr kri­ti­scher Teil, weil bei einem Pro­gramm­feh­ler der Pro­band zu Scha­den kom­men könnte. Des­halb müs­sen alle Even­tua­li­tä­ten berück­sich­tigt werden.

Anything Flows

Mai 3
Allgemein

Es fließt, nimmt Gestalt an und geht vor­wärts. Dies trifft sowohl für meine ver­blei­bende Doktoranden-​​Zeit zu als auch für das Thea­ter­stück. Die Zeit­ho­ri­zonte mögen ver­schie­den sein, aber vom gene­rel­len posi­ti­ven Gefühl neh­men sich beide zur Zeit wenig.

Im heu­ti­gen PhD Semi­nar sollte ich neben einem Rück­blick auf bis­he­rige Arbei­ten auch eine Vision für die Zukunft ent­wi­ckeln. In der letz­ten Woche emp­fand ich des­halb einen gewis­sen Erwar­tungs­druck, sollte ich doch unse­rem neuen tech­ni­schen Wun­der­werk (CAVE-​​Aufbau) einen Sinn geben, eine wis­sen­schaft­lich fun­dierte Daseins­be­rech­ti­gung. Glück­li­cher­weise fand sich eine trag­fä­hige Idee, wel­che das Umfeld der Sport­wis­sen­schaf­ten mit Ideen der Prä­senz­for­schung ver­bin­det. Ich las mir ein Stan­dard­werk der Sport­wis­sen­schaf­ten durch, im Hin­blick auf eine mög­li­che Umset­zung mit Mit­teln der vir­tu­el­len Rea­li­tät. Und dabei stieß ich auf das Pro­blem des Leis­tungs­ein­bruchs in Wett­kampf­si­tua­tio­nen (Cho­king). Dies ist ideal, hat man hier doch ein gut erforsch­tes rea­les Phä­no­men mit einer star­ken emo­tio­na­len Reak­tion, wel­che sich durch ent­spre­chende Mess­me­tho­den hof­fent­lich gut erfas­sen lässt. Dies konnte ich im Vor­trag anhand des anschau­li­chen Bei­spiels Elfmeter-​​Schießen des Schwei­zer Fußball-​​Teams wäh­rend der letz­ten Welt­meis­ter­schaft ein­präg­sam dar­stel­len. Somit war es ins­ge­samt ein guter Vor­trag mit neuen Ideen für meine For­schung, wel­che auch auf sehr posi­tive Reso­nanz stie­ßen. Ich bin zufrie­den — und müde.