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mathias wellner

theater, schauspiel und bergsport

Archiv

Tag: online

Heute habe ich die Löschung mei­nes studiVZ-​​Nutzerkontos ver­an­lasst. Die Gründe dafür waren vielfältig:

  1. Ich bin mitt­ler­weile echt kein Stu­dent mehr, wirk­lich nicht.
  2. Ich habe mich in letz­ter Zeit kaum noch dort betätigt.
  3. Auf Face­book sind mehr von mei­nen Freunden.
  4. Weni­ger Kom­ple­xi­tät ist immer besser.

Falls ihr also in Kon­takt mit mir blei­ben möch­tet, ste­hen euch wei­ter­hin Face­book, twit­ter und natür­lich die­ses Web­log zur Ver­fü­gung. Bei Face­book bin ich aber auch am Zwei­feln, die kom­mer­zi­elle Aus­rich­tung (gezielte Wer­bung), die Daten­schutz­kon­tro­ver­sen und der geringe Nutz­wert ste­hen auf der Nega­tiv­seite. Die meis­ten Bei­träge sind eher mäßig und fres­sen ein­fach Zeit. Es sind alles Informations-​​Fetzchen, meist aus frem­der Quelle, ganz zu schwei­gen von den Facebook-​​Programmen, deren Haupt­auf­gabe darin zu beste­hen scheint, Sta­tus­mel­dun­gen am lau­fen­den Band zu pro­du­zie­ren. Ich weiß, wovon ich rede – auch ich habe Farm­ville gespielt. Der Nut­zen für mich ist pri­mär, auf Inhalte in mei­nem Web­log hin­zu­wei­sen, die dadurch mei­nen Bekann­ten even­tu­ell zugäng­lich wer­den, wenn sie gerade rein­schauen und meine Sta­tus­mel­dun­gen nicht ausblenden.

Twit­ter nutze ich nicht so oft, im Grunde ist es aber wie ein abge­speck­tes Face­book, nur kurze Text­nach­rich­ten, kein Multimedia-​​Schnickschnack. Und vor allem keine Emails, mit denen Face­book einen regel­mä­ßig erfreut.

Aber ande­rer­seits ist es auch span­nend, am Zahn der Zeit zu sein. Bestimmte Leute kom­mu­ni­zie­ren gar nicht mehr per Email, da läuft alles über soziale Netz­werke. Für diese Leute exis­tiert man als Facebook-​​Verachter dann quasi nicht mehr. Es bleibt eine span­nende Ent­schei­dung, wie­viel man von sich preis gibt und was man davon hat.

flickr

Feb 26

Ich stelle einen Teil mei­ner Bil­der ab sofort bei flickr​.com aus. Das löst dann auch meine bis­he­rige Foto­ga­le­rie ab. Flickr hat viele Vor­teile, die ich mir für eine kleine Jah­res­ge­bühr erkauft habe. Vor allem sehen so sehr viel mehr Leute meine Bil­der und einige kom­men­tie­ren viel­leicht sogar, was ich da fabri­ziert habe. Es gibt ein­fach viel mehr Mög­lich­kei­ten der Inter­ak­tion und Kommunikation.

In my relent­less search for arti­cles in the field of reha­bi­li­ta­tion robo­tics, I will publish some com­ments on excel­lent arti­cles. With this I hope to help people who search rele­vant papers and also to find experts in the field for dis­cus­sions and exch­ange. Ever­y­body inte­res­ted in the arti­cles I found may take a look at my arti­cles at CiteU­Like.

My dis­ser­ta­tion is about coope­ra­tive con­trol stra­te­gies for the gait orthe­sis Loko­mat. This field tou­ches the fol­lo­wing sub­ject areas:

  1. Reha­bi­li­ta­tion robo­tics (the big term),
  2. Con­trol stra­te­gies in general,
  3. Varia­ble struc­ture con­trol (swing and stance phase),
  4. Coope­ra­tive con­trol stra­te­gies (adap­tive behaviour),
  5. Para­me­ter iden­ti­fi­ca­tion (online if possible),
  6. Ite­ra­tive learning,
  7. Pati­ent model (so far the pati­ent is seen as a dis­tur­bance) and
  8. Inter­face con­cept (in the end, the­ra­pists shall use all that with ease).

This post is an expe­ri­ment, since sci­en­tists are so far not using web­logs as a means of exch­ange and dis­cus­sion. At least I don’t know of any. But since I like the idea of web­logs I try to make a start in that and use it for sci­en­ti­fic pur­po­ses. I will publish in English, since that enhan­ces chan­ces to be found by sci­en­tists all over the world.

Momen­tan nutze ich die lite­ra­ri­sche Ener­gie, die in mir fließt, zum Schrei­ben des elek­tro­ni­schen Tage­buchs (Web­log). Auf den ers­ten Blick mag dies selt­sam erschei­nen, ich möchte jedoch kurz erläu­tern, warum ich die­ses Medium für geeig­net halte, damit zu schrei­ben und zu veröffentlichen.

  1. Ein Web­log ist frei zugäng­lich und kos­ten­los zu nut­zen (lesen). Damit kann jeder Inter­es­sierte mit einem Inter­net­zu­gang die Inhalte lesen.
  2. Ich kann von über­all aus und ohne gro­ßen Auf­wand ver­öf­fent­li­chen, die Zwi­schen­stufe des Ver­le­gers entfällt.
  3. Web­logs bie­ten tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten, die Bücher nicht besit­zen, in ers­ter Linie Ver­knüp­fun­gen (Links). Damit kann ein bestimm­ter Typ von Tex­ten unheim­lich gut umge­setzt wer­den. Ich spre­che von frag­men­ta­ri­schen, asso­zia­tiv gepräg­ten Tex­ten. Bei linear auf­ge­bau­ten Tex­ten (Roma­nen) machen Ver­knüp­fun­gen kei­nen Sinn.
  4. Das Ein­bin­den von hoch­wer­ti­gen, far­bi­gen Bil­dern ist sehr gut möglich.
  5. Das Web­log ist unmit­tel­bar, ich kann damit sehr schnell auf Ent­wick­lun­gen rea­gie­ren und mei­nen Senf dazu geben.

Ich möchte beto­nen, dass mein Web­log momen­tan eher fak­tisch als lite­ra­risch geprägt ist. Die vor­ge­stell­ten Gedan­ken bezie­hen sich eher auf eine poten­zi­elle Nut­zung des Web­logs zur Ver­öf­fent­li­chung. Offen ist nach wie vor die Frage, ob sich die­ses bis­he­rige Web­log mit der Idee des lite­ra­ri­schen Wer­kes ver­trägt, oder ob eine Tren­nung not­wen­dig wäre.