Peking emp­fing uns nach einem zehn­stün­di­gen Flug mit einem archi­tek­to­nisch extrem inter­es­san­ten Flug­ha­fen­ge­bäude. Nicht, dass wir beson­ders auf­nah­me­fä­hig gewe­sen wären, aber die vie­len run­den Säu­len, die Decken­kon­struk­tion und das geschwun­gene Dach gaben dem Gebäude eine unge­ahnte Leich­tig­keit und Offen­heit. Zum ers­ten Mal sahen wir aller­or­ten die chi­ne­si­schen Schrift­zei­chen, am Flug­ha­fen zum Glück noch mit eng­li­scher Über­set­zung. Nach Ein­rei­se­for­ma­li­tä­ten, Gepäck­band und Zoll waren wir in der Ankunfts­halle ange­langt, aber kei­nes der emsig empor­ge­streck­ten Schil­der passte auf uns. Unsere Gast­ge­ber lie­ßen etwas auf sich war­ten, wes­halb wir uns noch in diese War­te­stühle plump­sen lie­ßen und vor uns hindösten.

Unser Hotel lag in einem alten Teil Pekings, ein­stö­ckige, alte, teil­weise ver­fal­lene Häu­ser, ver­win­kelte Hin­ter­höfe, nette Geschäfte und unaus­ge­las­tete Poli­zis­ten bil­de­ten eine ange­nehme Nach­bar­schaft. Von sol­chen Inseln der Ruhe abge­se­hen, besteht Peking haupt­säch­lich aus brei­ten, ver­stopf­ten Stra­ßen, breit gestreu­ten Hoch­häu­sern und 14 Mil­lio­nen Men­schen. Ein Groß­teil davon fährt Taxi, ein gutes Drit­tel der her­um­fah­ren­den Autos lässt sich anhal­ten und gegen ein gerin­ges Ent­gelt zu einem Ziel dirigieren.