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Tag: PhD

Selt­sam, sei­nen eige­nen Namen da zu sehen — es kom­men des öfte­ren sol­che Emails rein, unser Depar­te­ment ent­lässt Dok­to­ren am lau­fen­den Band. Da bin ich nur einer mehr in einer lan­gen Reihe. Es ist hier an der ETH nichts Beson­de­res daran zu pro­mo­vie­ren, das machen eigent­lich alle um einen herum. Die Liste der anste­hen­den Dok­tor­prü­fun­gen ist lang.

Jetzt also auch ich. Bald ist es soweit, ich werde mit einem schö­nen Titel in die Wirt­schafts­krise entlassen.

Der Count­down zur Diss-​​Prüfung läuft wei­ter. In knapp zwei Wochen muss ich die Eva­lu­ie­rungs­ver­sion am Depar­te­ment abge­ben, außer­dem müs­sen dann die Gut­ach­ten aller betreu­en­den Pro­fes­so­ren ein­ge­trof­fen sein. Um ihnen ein wenig Zeit zu geben, habe ich ges­tern die Eva­lu­ie­rungs­ver­sion ver­schickt, bereits im Mai hat­ten sie eine Vor­ab­ver­sion zu lesen bekom­men. Damit ist ein wei­te­rer Schritt gegan­gen, unauf­halt­sam nähert sich der Schick­sals­tag des 7. Juli mit der münd­li­chen Prüfung.

Nach fast vier Jah­ren Dok­to­rat steht jetzt der Ter­min für die Dok­to­rats­prü­fung fest. Am Diens­tag, dem 7. Juli werde ich — wenn alles gut geht — die­sen wich­ti­gen Schritt absol­vie­ren. Es ist zwar rein admi­nis­tra­tiv nicht der letzte, da ich danach noch die Pflicht­ex­em­plare abge­ben muss und die Depar­te­ments­kon­fe­renz dem zustim­men muss, aber gefühls­mä­ßig ist es der Abschluss des Doktorats.

Mit dem Ter­min ste­hen auch die wei­te­ren Ter­mine fest. Drei Wochen vor­her muss die Dis­ser­ta­ti­ons­schrift in ihrer end­gül­ti­gen Fas­sung und die Gut­ach­ten mei­ner Refe­ren­ten beim Depar­te­ment ein­ge­trof­fen sein. Und noch ein paar Wochen eher müs­sen die Refe­ren­ten natür­lich auch die Arbeit in den Hän­den halten.

Es geht also zu Ende und im Herbst beginnt ein neuer Abschnitt.