Was tun an einem regnerischen Januarsamstag? Rausgehen und fotografieren!
Regentropfen auf Tisch, Niederdorfstrasse
Originelles Stadtfahrrad, Grossmünsterplatz
Bellevue
Nächtliches Lichterspiel, Niederdorfstrasse
Was tun an einem regnerischen Januarsamstag? Rausgehen und fotografieren!
Regentropfen auf Tisch, Niederdorfstrasse
Originelles Stadtfahrrad, Grossmünsterplatz
Bellevue
Nächtliches Lichterspiel, Niederdorfstrasse
Proben ist vor allem Warten. Man steht rum. Wartet auf seinen Einsatz. Nicht auffallen, damit nichts von den gerade im Mittelpunkt des Interesses Stehenden ablenkt. Und dann kommt der Einsatz. Man sagt diesen einen Satz, läuft dabei nach vorn, zieht Aufmerksamkeit auf sich, handelt, interagiert, wirft Seitenblicke, variiert die Tonlage und das Tempo. Dann zieht man sich unauffällig zurück, überlässt wieder den anderen die Bühne.
Passend zum Kriminal-Thema habe ich noch Portraitfotos von allen Schauspielern und unserem Regisseur gemacht. Jeder sollte so aussehen, als käme er als Täter in Frage. Deshalb ein dunkler Hintergrund und Blitz von der Seite.
Eure Meinung ist gefragt! Von der Kletter-Foto-Session habe ich die schönsten Hände ausgewählt, aber es sind immer noch zu viele. An Euch ist es nun, mir zu helfen.
Hand A

Hand A besticht durch die generelle Bildkomposition, der schöne blaue Himmel nimmt einen beträchtlichen Teil des Bildes ein. Damit ist auch das Ziel des Kletterns klar, es geht nach oben. Die Hand sieht auch etwas angestrengt aus, sie ist leicht eingeknickt und einige Knochen treten hervor, was zeigt, dass hier wirklich geklettert wird.
Hand B

Interessant hier die unscharfe andere Hand, welche den Gesamtklettervorgang verdeutlicht. Markant die diagonale Bildführung entlang einer Spalte zum Himmel. Die Hand sieht aber ziemlich entspannt aus, so dass man ihr das Klettern nicht so recht abnehmen will.
Hand C

Hand C ist die Nah-Hand schlechthin. Einfach nur Hand an Fels, nichts sonst.
Hand D

Etwas weiter weg, ansonsten wie zuvor. Mehr ist nun also zu sehen, der Arm bringt noch eine Gerichtetheit mit ins Bild. Schön wieder der blaue Himmel.
Hand E

Hier wurde getrickst, das Bild gedreht. Damit sieht die Situation wie ein krasser Überhang aus, was Dramatik pur verkörpert.
Hand F

Der klassische Seitengriff, man beachte die hervortetenden Armknochen.
Hand G

Die Hand G besticht wieder durch schöne Gesamtkomposition, sichtbare Anspannung und schöne Unterteilung in (unscharfen) Vordergrund, (scharfen) Mittelgrund und (wieder unscharfen) Hintergrund.
Hand H

Ein spannender kleiner Knuppelgriff erzeugt diese ganz besondere Handhaltung. Die diagonale Richtung der Felswand ist auch hervorzuheben.
Hand I

Die letzte Hand dieser Reihe ruht auf einem besonders gut sichtbar strukturierten Fels. Man könnte sagen, dass dies von der Hand ablenkt, aber urteilt selbst!
Ein weiteres schönes Bild, welches aus der letzten Scan-Session hervorgegangen ist, habe ich im Februar in Zürich aufgenommen.

Es zeigt die Anwendung einiger fotografischer Gestaltungsmöglichkeiten, insbesondere Rahmung und Spiegelung. Dadurch wird das eigentliche Objekt (die Kirche) sowohl indirekt abgebildet als auch gerahmt. Das spiegelnde Objekt steht nun irgendwie auch für Zürich als teures Pflaster, hat also auch noch Symbolkraft ohnesgleichen.
Lustigerweise erinnert der Name an meinen Englischlehrer aus Gymnasialzeiten: (Jo)Hannes Bonk.