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mathias wellner

theater, schauspiel und bergsport

Archiv

Tag: photo

Was tun an einem reg­ne­ri­schen Janu­ar­sams­tag? Raus­ge­hen und fotografieren!

Regen­trop­fen auf Tisch, Niederdorfstrasse

Ori­gi­nel­les Stadt­fahr­rad, Grossmünsterplatz

Bel­le­vue

Nächt­li­ches Lich­ter­spiel, Niederdorfstrasse

Pro­ben ist vor allem War­ten. Man steht rum. War­tet auf sei­nen Ein­satz. Nicht auf­fal­len, damit nichts von den gerade im Mit­tel­punkt des Inter­es­ses Ste­hen­den ablenkt. Und dann kommt der Ein­satz. Man sagt die­sen einen Satz, läuft dabei nach vorn, zieht Auf­merk­sam­keit auf sich, han­delt, inter­agiert, wirft Sei­ten­bli­cke, vari­iert die Ton­lage und das Tempo. Dann zieht man sich unauf­fäl­lig zurück, über­lässt wie­der den ande­ren die Bühne.

Pas­send zum Kriminal-​​Thema habe ich noch Por­trait­fo­tos von allen Schau­spie­lern und unse­rem Regis­seur gemacht. Jeder sollte so aus­se­hen, als käme er als Täter in Frage. Des­halb ein dunk­ler Hin­ter­grund und Blitz von der Seite.

Eure Mei­nung ist gefragt! Von der Kletter-​​Foto-​​Session habe ich die schöns­ten Hände aus­ge­wählt, aber es sind immer noch zu viele. An Euch ist es nun, mir zu helfen.

Hand A

Kletterhand

Hand A besticht durch die gene­relle Bild­kom­po­si­tion, der schöne blaue Him­mel nimmt einen beträcht­li­chen Teil des Bil­des ein. Damit ist auch das Ziel des Klet­terns klar, es geht nach oben. Die Hand sieht auch etwas ange­strengt aus, sie ist leicht ein­ge­knickt und einige Kno­chen tre­ten her­vor, was zeigt, dass hier wirk­lich geklet­tert wird.

Hand B

Kletterhand

Inter­es­sant hier die unscharfe andere Hand, wel­che den Gesamt­klet­ter­vor­gang ver­deut­licht. Mar­kant die dia­go­nale Bild­füh­rung ent­lang einer Spalte zum Him­mel. Die Hand sieht aber ziem­lich ent­spannt aus, so dass man ihr das Klet­tern nicht so recht abneh­men will.

Hand C

Kletterhand

Hand C ist die Nah-​​Hand schlecht­hin. Ein­fach nur Hand an Fels, nichts sonst.

Hand D

Kletterhand

Etwas wei­ter weg, ansons­ten wie zuvor. Mehr ist nun also zu sehen, der Arm bringt noch eine Gerich­tet­heit mit ins Bild. Schön wie­der der blaue Himmel.

Hand E

Kletterhand

Hier wurde getrickst, das Bild gedreht. Damit sieht die Situa­tion wie ein kras­ser Über­hang aus, was Dra­ma­tik pur verkörpert.

Hand F

Kletterhand

Der klas­si­sche Sei­ten­griff, man beachte die her­vor­te­ten­den Armknochen.

Hand G

Kletterhand

Die Hand G besticht wie­der durch schöne Gesamt­kom­po­si­tion, sicht­bare Anspan­nung und schöne Unter­tei­lung in (unschar­fen) Vor­der­grund, (schar­fen) Mit­tel­grund und (wie­der unschar­fen) Hintergrund.

Hand H

Kletterhand

Ein span­nen­der klei­ner Knup­pel­griff erzeugt diese ganz beson­dere Hand­hal­tung. Die dia­go­nale Rich­tung der Fels­wand ist auch hervorzuheben.

Hand I

Kletterhand

Die letzte Hand die­ser Reihe ruht auf einem beson­ders gut sicht­bar struk­tu­rier­ten Fels. Man könnte sagen, dass dies von der Hand ablenkt, aber urteilt selbst!

Ein wei­te­res schö­nes Bild, wel­ches aus der letz­ten Scan-​​Session her­vor­ge­gan­gen ist, habe ich im Februar in Zürich aufgenommen.

Schaufenster

Es zeigt die Anwen­dung eini­ger foto­gra­fi­scher Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten, ins­be­son­dere Rah­mung und Spie­ge­lung. Dadurch wird das eigent­li­che Objekt (die Kir­che) sowohl indi­rekt abge­bil­det als auch gerahmt. Das spie­gelnde Objekt steht nun irgend­wie auch für Zürich als teu­res Pflas­ter, hat also auch noch Sym­bol­kraft ohnesgleichen.

Lus­ti­ger­weise erin­nert der Name an mei­nen Eng­lisch­leh­rer aus Gym­na­si­al­zei­ten: (Jo)Hannes Bonk.