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mathias wellner

theater, schauspiel und bergsport

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Tag: Religion

Thea­ter lebt von Hand­lung. Es ist die Auf­gabe des Regis­seurs, aus dem Stück­text die Hand­lung her­aus­zu­le­sen und den Schau­spie­lern als Hilfe anzu­bie­ten. Was ich heute gese­hen habe, war das genaue Gegen­teil. Der Regis­seur hat alle Hand­lung ver­bannt und die Schau­spie­ler mit dem Text allein gelas­sen. Das Stück begann mit Aus­schnit­ten aus dem Text, fast wie eine Ouver­türe wur­den The­men ange­ris­sen, von ver­schie­de­nen Schau­spie­lern. Es waren vier, zwei Män­ner und zwei Frauen, die dadurch wie aus­tausch­bar wirk­ten. Das war wohl auch die Absicht. Oder es liegt daran, dass der Regis­seur vor­her Opern gemacht hat. Bei Opern kommt es auf die Arien an, Hand­lung und Authen­ti­zi­tät spie­len eine unter­ge­ord­nete Rolle.

Irgend­wann gab es aber doch so etwas Ähnli­ches wie Hand­lung. Tho­mas Pol­lock Nageoire, der rei­che Geschäfts­mann, bie­tet Louis Laine, dem armen Schlu­cker, Geld an, wirft es ihm zu. Die­ser ent­frem­det sich von sei­ner bra­ven Frau Marthe (von Klara Man­zel im knap­pen schwar­zen Kleid fast schon zu fesch gespielt), ver­lässt sie für Lechy, die Künst­le­rin. Kon­flikt, Marthe pocht auf die Ehe, so sah das wohl auch der Autor damals 1893, es zieht sich. Schön gespielt, aber es zieht sich. Keine Hand­lung, nur Worte.

Die Bühne ist breit, oben eine Holz­de­cke, hin­ten durch­ge­hende Holz­stu­fen, es sieht karg aus. Immer sind alle vier auf der Bühne, von Anfang an, dem Publi­kum aus­ge­lie­fert. Es gibt aber genug Platz, gele­gent­lich sitzt dann einer am Rand und kann sich ein biss­chen entspannen.

Ins­ge­samt kam es mir vor wie ein Übungs­stück für Schau­spiel­schü­ler, mit erschwer­ten Bedin­gun­gen, so dass es nur an ihnen hängt. Keine Hilfe, kein Ver­ste­cken, ein stän­di­ges Ausgeliefertsein.

On Fri­day, most of the stu­dents orga­niza­ti­ons pre­sen­ted them­sel­ves in Squi­res Stu­dent Cen­ter. Inte­res­ted to get invol­ved in some­thing I ente­red the room. It was packed with people, you could hear music play­ing from one cor­ner, and a bab­ble of voices was in the air. The orga­niza­ti­ons were orga­ni­zed in long rows of tables, with every orga­niza­tion only having two meters to pre­sent their material.

So I went through, drow­ned in the many pos­si­bi­li­ties and smi­les. A large part were those three-​​Greek-​​letter-​​fraternities and soro­ri­ties. Like Pi Omega Alpha. I didn’t quite under­stand the point in them. Some had social wel­fare pro­grams, but one com­mon objec­tive was to orga­nize par­ties and more pri­vate events where alco­hol was avail­able. Ano­ther num­ber of clubs dea­led with reli­gious issues. The Whit­nes­ses of Jehova not to for­get. A large part of orgs were about social wel­fare, what really meant ser­vice for other people. Some funny things also caught my atten­tion. The Hole­rin Hokies are people who attend sport events and cry for VT (Vir­gi­nia Tech). The bene­fit of it are T-​​Shirts, reser­ved pla­ces and maybe even free access to some events.

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