Heute habe ich die Löschung mei­nes studiVZ-​​Nutzerkontos ver­an­lasst. Die Gründe dafür waren vielfältig:

  1. Ich bin mitt­ler­weile echt kein Stu­dent mehr, wirk­lich nicht.
  2. Ich habe mich in letz­ter Zeit kaum noch dort betätigt.
  3. Auf Face­book sind mehr von mei­nen Freunden.
  4. Weni­ger Kom­ple­xi­tät ist immer besser.

Falls ihr also in Kon­takt mit mir blei­ben möch­tet, ste­hen euch wei­ter­hin Face­book, twit­ter und natür­lich die­ses Web­log zur Ver­fü­gung. Bei Face­book bin ich aber auch am Zwei­feln, die kom­mer­zi­elle Aus­rich­tung (gezielte Wer­bung), die Daten­schutz­kon­tro­ver­sen und der geringe Nutz­wert ste­hen auf der Nega­tiv­seite. Die meis­ten Bei­träge sind eher mäßig und fres­sen ein­fach Zeit. Es sind alles Informations-​​Fetzchen, meist aus frem­der Quelle, ganz zu schwei­gen von den Facebook-​​Programmen, deren Haupt­auf­gabe darin zu beste­hen scheint, Sta­tus­mel­dun­gen am lau­fen­den Band zu pro­du­zie­ren. Ich weiß, wovon ich rede – auch ich habe Farm­ville gespielt. Der Nut­zen für mich ist pri­mär, auf Inhalte in mei­nem Web­log hin­zu­wei­sen, die dadurch mei­nen Bekann­ten even­tu­ell zugäng­lich wer­den, wenn sie gerade rein­schauen und meine Sta­tus­mel­dun­gen nicht ausblenden.

Twit­ter nutze ich nicht so oft, im Grunde ist es aber wie ein abge­speck­tes Face­book, nur kurze Text­nach­rich­ten, kein Multimedia-​​Schnickschnack. Und vor allem keine Emails, mit denen Face­book einen regel­mä­ßig erfreut.

Aber ande­rer­seits ist es auch span­nend, am Zahn der Zeit zu sein. Bestimmte Leute kom­mu­ni­zie­ren gar nicht mehr per Email, da läuft alles über soziale Netz­werke. Für diese Leute exis­tiert man als Facebook-​​Verachter dann quasi nicht mehr. Es bleibt eine span­nende Ent­schei­dung, wie­viel man von sich preis gibt und was man davon hat.