Was für ein Stück! Ich bin beein­druckt, schwelge immer noch in süßen Erin­ne­run­gen. Genial Tom Quaas als macht­be­ses­se­ner Tyrann, der für die Königs­krone über Lei­chen geht und dann, am Ziel sei­ner Träume, unfä­hig ist zu regie­ren. Seine Wand­lung vom eis­kal­ten Macht­men­schen zum wahn­sin­ni­gen, selbst­zer­stö­re­ri­schen Dik­ta­tor war wun­der­bar zu beobachten.

Was ich nicht ganz so toll fand, war die Büh­nen­tech­nik, die im Über­maß ein­ge­setzt wurde. Stän­dig drehte sich eine Wand oder ein Bogen im Kreise herum, diese Dreh­scheibe nahm einen Groß­teil der Bühne ein und zwang die Schau­spie­ler gele­gent­lich zu lus­tig anzu­schau­en­den Seit­wärts­schrit­ten, die so aus­se­hen soll­ten, als blie­ben sie am Fleck.

Zitate

Nun ward der Win­ter unsers Miß­ver­gnü­gens
Glor­rei­cher Som­mer durch die Sonne Yorks;
Die Wol­ken all, die unser Haus bedräut,
Sind in des Welt­meers tie­fem Schoß begraben.

Ein Pferd! ein Pferd! mein König­reich für ein Pferd!