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mathias wellner

theater, schauspiel und bergsport

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Tag: Trekking

Es war eine anspruchs­volle Wan­de­rung, die wir an die­sem son­ni­gen Sams­tag in Angriff nah­men. Der Anstieg zum Sän­tis von der Schwä­galp bedeu­tet immer­hin die Über­win­dung von 1200 Höhen­me­tern, das Rest­stück zur Eben­alp ist zwar ins­ge­samt fal­lend, aber doch von abwechs­lungs­rei­cher Weg­füh­rung, so dass man da auch noch auf einige Höhen­me­ter kommt. Aber so hatte diese Wan­de­rung alles, was man sich nur wün­schen kann: steile Anstiege, sich ewig erstre­ckende Schnee­fel­der in Gip­fel­nähe, in der Luft ste­hende Doh­len am Gip­fel, blauen Him­mel mit viel Son­nen­schein, ein­same Berg­wege, nette Wan­der­ge­fähr­ten und aus­rei­chend Snacks zwischendurch.

Lin­ker Fuss, rech­ter Fuss. Erlö­sung – ich streife den lin­ken Wan­der­schuh ab. Nach vie­len Stun­den und Tau­sen­den Schrit­ten waren wir wie ver­wach­sen, umso befremd­li­cher das Gefühl der Erleich­te­rung. Auch der zweite Akt eine Erlö­sung, rechts folgt links. Die Wan­der­so­cken dampfen.

Route: Brunni (1102m) — Zwü­schet Mythen (1356m) — Klei­ner Mythen (1811m) — Hag­gen­spitz (1761m) — Brunni (1102m)

Zu fünft mach­ten wir uns bei etwas wol­ki­gem Wet­ter auf den Weg. Wir lie­ßen den Gro­ßen Mythen links lie­gen, auf den ein gut aus­ge­bau­ter Wan­der­weg führt. Der Kleine Mythen und der Hag­gen­spitz waren unser Ziel. Auf diese führt nur ein Berg­wan­der­weg mit eini­gen Klet­ter­pas­sa­gen. Tritt­si­cher­heit und Hand­ein­satz waren gefragt, außer­dem waren die Berg­schuhe teil­weise etwas feucht und der Boden rut­schig. Aber es ging alles gut und wir kamen alle wohl­be­hal­ten wie­der in Brunni an.