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mathias wellner

theater, schauspiel und bergsport

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Tag: Urlaub

Drei Tage in Andeer und Umge­bung – Zeit für Ent­span­nung, Well­ness und ein biss­chen Win­ter­sport. Andeer ist ein beschau­li­ches Örtchen im Kan­ton Grau­bün­den mit Ther­mal­bad. Diese Ein­rich­tung war auch der wich­tigste Grund für uns, dort unser Lager auf­zu­schla­gen. Es gibt zwei Becken mit war­mem, mine­ra­li­schem Was­ser und einen Sauna-​​Bereich im Keller.

Nicht weit von Andeer ent­fernt befin­det sich das Berg­dorf Juf auf über 2100 Meter. Es ist das höchst­ge­le­gene ganz­jäh­rig bewohnte Dorf Euro­pas. Von dort konn­ten wir auf einem Win­ter­wan­der­weg jeg­li­che Zivi­li­sa­tion hin­ter uns las­sen, um uns nur noch schnee­be­deckte Berge.

Alpine Winterlandschaft
Alpine Win­ter­land­schaft bei Juf

Eben­falls in der Nähe von Andeer befin­det sich der Win­ter­sport­ort Splü­gen, wo wir uns die Skating-​​Skier an die Füße schnall­ten und über die Piste glit­ten. Gerade berg­auf ist es immer wie­der anstren­gend, aber die gera­den und abschüs­si­gen Pas­sa­gen beloh­nen für die Mühen. Man hat dann das Gefühl zu flie­gen, es geht so leicht und die Tech­nik ist nicht so entscheidend.

Skaten
Ska­ten macht Spaß!

Es war der per­fekte Urlaub. Tol­les Wet­ter, tolle Gruppe, tol­ler Guide, toll. Ein­zig die Mücken, wel­che jeden Abend nach Son­nen­un­ter­gang in gro­ßen Schwär­men über uns her­fie­len, ste­hen auf der Nega­tiv­seite. Aber so schlimm waren die auch nicht. Ich bin jeden­falls zurück in der Schweiz und gleich mal über das reg­ne­ri­sche Wet­ter empört, das hatte es in Finn­land so nicht gege­ben. Und noch dazu am Schwei­zer Natio­nal­fei­er­tag. Aber genug von der tris­ten Gegen­wart, mit Hilfe der vie­len Finnland-​​Fotos schwelge ich lie­ber noch ein wenig in der unmit­tel­ba­ren Vergangenheit.

Mor­gen geht es los, für eine reich­li­che Woche werde ich in Finn­land mit dem Kanu her­um­pad­deln. Mit von der Par­tie ist meine Schwes­ter und noch ein paar mehr Leute, die ich bis­lang noch nicht kenne. Aber es wird bestimmt lus­tig. Falls jemand Nach­for­schun­gen anstel­len möchte, wird er auf der Tour-​​Webseite des Ver­an­stal­ters fün­dig. Dort ist auch die Anschrift des nächs­ten Kran­ken­hau­ses, falls uns irgend­was zusto­ßen sollte. Aber mich fliegt ja dann ohne­hin die REGA zurück in die Schweiz.

Los­las­sen weg sein ent­span­nen pad­deln zel­ten Lager­feuer sin­gen hechtangeln.