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Archiv

Tag: Weblog

Nach­dem meine Tage an der ETH nun­mehr gezählt sind, suchte ich nach einer neuen Hei­mat für mein Web­log, wel­ches bis­her vom Web­log Ser­vice der ETH Zürich gehos­tet wurde. Es ist nun also auf dem von mir mit­ge­nutz­ten Ser­ver, eine nahe­lie­gende Lösung. Das ein­zige Pro­blem sind die vie­len Sicher­heits­lü­cken in der Weblog-​​Software, wel­che unse­rem Sys­tem­ad­mi­nis­tra­tor Schweiß­per­len auf die Stirn trei­ben. PHP, auf dem die Soft­ware Word­Press basiert, scheint sehr anfäl­lig für alle mög­li­chen Arten von Atta­cken zu sein. Aber war­ten wir ab, ob unser Ser­ver wirk­lich von Spam­mern geka­pert wird.

Auf jeden Fall ist mit die­sem Web­log eine ein­heit­li­che Web­prä­senz geschaf­fen, meine alte Home­page, die frü­her unter die­ser Adresse zu errei­chen war, hat aus­ge­dient. Ich habe jedoch aus­ge­wählte Inhalte über­nom­men, die Tage­bü­cher aus Blacks­burg fin­det ihr im Archiv (2002−03), eine Über­sicht aller Lesun­gen auf den sta­ti­schen Sei­ten (siehe Lesun­gen). Web­log und Home­page ver­schmel­zen also zu einem Ganzen.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, was ihr vom neuen Design haltet.

In my relent­less search for arti­cles in the field of reha­bi­li­ta­tion robo­tics, I will publish some com­ments on excel­lent arti­cles. With this I hope to help people who search rele­vant papers and also to find experts in the field for dis­cus­sions and exch­ange. Ever­y­body inte­res­ted in the arti­cles I found may take a look at my arti­cles at CiteU­Like.

My dis­ser­ta­tion is about coope­ra­tive con­trol stra­te­gies for the gait orthe­sis Loko­mat. This field tou­ches the fol­lo­wing sub­ject areas:

  1. Reha­bi­li­ta­tion robo­tics (the big term),
  2. Con­trol stra­te­gies in general,
  3. Varia­ble struc­ture con­trol (swing and stance phase),
  4. Coope­ra­tive con­trol stra­te­gies (adap­tive behaviour),
  5. Para­me­ter iden­ti­fi­ca­tion (online if possible),
  6. Ite­ra­tive learning,
  7. Pati­ent model (so far the pati­ent is seen as a dis­tur­bance) and
  8. Inter­face con­cept (in the end, the­ra­pists shall use all that with ease).

This post is an expe­ri­ment, since sci­en­tists are so far not using web­logs as a means of exch­ange and dis­cus­sion. At least I don’t know of any. But since I like the idea of web­logs I try to make a start in that and use it for sci­en­ti­fic pur­po­ses. I will publish in English, since that enhan­ces chan­ces to be found by sci­en­tists all over the world.

Vor­bei! Nach zwei Tagen vol­ler inten­si­ver, anstren­gen­der, span­nen­der Gesprä­che über das Netz, Web­logs, Sicher­heit und viele andere Dinge ver­su­che ich jetzt, die vie­len Ein­drü­cke zu ord­nen und das mich inter­es­sie­rende fest­zu­hal­ten. Die Haupt­sa­che waren natür­lich die Leute mit ihren unter­schied­li­chen Cha­rak­te­ren und Hin­ter­grün­den. Vom Abitu­ri­en­ten, der sich Anre­gun­gen für seine Berufs­wahl erhoffte bis zum alt­ein­ge­ses­se­nen alten Hasen war alles dabei, gemein­sam das Inter­esse für Web­logs, Social Soft­ware und die Zukunft die­ser Dinge.

Ich selbst konnte nicht wirk­lich viel bei­tra­gen, mein klei­nes Web­log erschien mir auf ein­mal sehr nied­lich im Ver­gleich zu den doch sehr gro­ßen und aus­ge­reif­ten Pro­jek­ten der ande­ren Teil­neh­mer. Ich kon­zen­trierte mich aufs Zuhö­ren, und da viele Leute gerne reden, war dies wohl auch wich­tig und not­wen­dig. Wie in allen Gebie­ten sind es vor allem die Begriffe, also die Fach­spra­che, wel­che die Gruppe der Blog­ger kenn­zeich­nen. Einige möchte ich etwas beleuch­ten, vor allem, da sie mir auch teil­weise neu waren. Aus­führ­li­cher hat Oli­verG, einer der Teil­neh­mer, das Gesche­hen in sei­nem Blog (wo sonst?) dokumentiert.

Social Soft­ware

Ober­be­griff für alle mög­li­chen Pro­gramme, die vir­tu­elle Grup­pen­pro­zesse ermög­li­chen. Wich­tig für sol­che Pro­zesse ist die Iden­ti­fi­ka­tion mit der Gruppe und aktive Mit­glie­der (Cha­rak­tere). Web­logs ermög­li­chen Grup­pen­pro­zesse, Zen­trum ist der Blog­ger, die Ver­net­zung mit ande­ren Blog­gern und gegen­sei­ti­ges Kom­men­tie­ren ermög­licht einen Grup­pen­pro­zess. Wei­tere Bei­spiele sind Wikis, Por­tale, Foren und auch Messaging-​​Programme.

Web­log

Was ihr gerade lest, ist ein Web­log. Im Grunde han­delt es sich um ein Sys­tem zur Ver­wal­tung von Ein­trä­gen, das Kom­men­tare und Ver­knüp­fun­gen (Links) zulässt. Wich­tig ist, dass man keine HTML-​​Kenntnisse benö­tigt, son­dern Ein­träge recht ein­fach erstel­len kann. Somit wird die Schwelle für das Publi­zie­ren der eige­nen Gedan­ken gesenkt. Web­logs in Ver­bin­dung mit Such­ma­schi­nen füh­ren dazu, dass sich Men­schen mit ähnli­chen Inter­es­sen fin­den können.

Wiki

Sys­tem zur Ver­wal­tung von Doku­men­ten, bei dem alle Teil­neh­mer beste­hende Doku­mente ver­än­dern kön­nen. Es gibt also auf jeder Seite eine „Editieren”-Schaltfläche, mit der man das Doku­ment ver­än­dern kann. Zur For­ma­tie­rung des Tex­tes (fett, kur­siv, Über­schrif­ten, Auf­zäh­lung…) gibt es eine Wiki-​​spezifische Syn­tax. Für Leute, die HTML oder LaTeX ken­nen, ist das abso­lut kein Pro­blem, andere müs­sen sich erst daran gewöhnen.

Tag­ging

Also den Begriff kannte ich vor­her echt nicht. Es gibt im Netz Platt­for­men, mit denen man seine Links spei­chert, z.B. del​.icio​.us. Nun wäre eine bloße Ansamm­lung von Links irgend­wie lang­wei­lig, wes­halb man diese Links noch Kate­go­rien und Beschrei­bun­gen zuord­net. Auf Eng­lisch wird dar­aus dann „Tag­ging”. Also im Grunde nicht so komplex.

Die Frage ist nun: Warum macht man das? Nun, eine sol­che Link­liste hat den Vor­teil, dass sie von Men­schen erstellt ist. Und somit kann man so wie­derum inter­es­sante Leute fin­den, die ähnli­che Sei­ten toll fin­den, was netz­werk­ähn­li­che Struk­tu­ren ermög­licht. Viel­leicht ist die Ansamm­lung von Links mit Beschrei­bun­gen und Kate­go­rien auch so eine Art Kon­zen­tra­tion des WWW, eine Essenz des mensch­li­chen, bewuss­ten Aktes der Verknüpfung.

Das Wochen­ende werde ich mal wie­der in Dres­den ver­brin­gen. Der Anlass ist ein Weblog-​​Wochenende, wes­we­gen die­ses Ereig­nis auch seine Berech­ti­gung hier hat. Ich werde also eine Menge Blog­ger tref­fen, die sehr ver­schie­dene Hin­ter­gründe haben. Neben­bei werde ich natür­lich auch Freunde und Fami­li­en­an­ge­hö­rige tref­fen, wes­halb ich zwei Urlaubs­tage geop­fert habe (Frei­tag, Montag).

Es gibt ja Leute, die ver­brin­gen weit­aus mehr Zeil als ich damit, ihr Web­log zu pfle­gen. Die meis­ten haben noch einen Job, träu­men aber davon, ihre ganze Zeit mit Blog­gen zu ver­brin­gen. Kon­zepte, wie man einen sol­chen Lebens­stil finan­zie­ren kann, gibt es mehrere.

Da ist zum einen Micro­pa­tro­nage, also alle Leser (was bei einem bekann­ten Blog­ger schon eine Menge Leute sein kön­nen) spen­den einen klei­nen Betrag und der Blog­ger schreibt. So gesche­hen bei Jason Kottke.

Ande­rer­seits kann man über Pro­gramme wie Google Adsense direkt Wer­bung auf sei­ner Web­seite plat­zie­ren und erhält Geld für jeden Klick darauf.