Dresden

Kunstakademie Dresden
Kunstakademie in Dresden

Durch meinen Umzug nach Darmstadt sind viele deutsche Städte näher gerückt, so auch meine alte Heimatstadt Dresden. Waren es von Zürich noch neun Stunden Zugfahrt, sind es jetzt noch knapp fünf. Und damit schafft man es gut, an einem Freitag nach der Arbeit hinzufahren. Und so nahm ich den Geburtstag eines Freundes zum Anlass, der sächsischen Metropole einen Besuch abzustatten.

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Hochzeit in Dresden

Es ging Schlag auf Schlag an diesem Wochenende, erst der Comparis-Firmenausflug, dann die Nachtfahrt nach Dresden zur Hochzeit von Yulia und Ralf. Den Montag hatte ich mir freigenommen für die Rückfahrt. Spannend an der Feier waren die russischen Einflüsse. Ralf fuhr mit seinen vier Jungs (zu denen auch ich gehörte) zur Wohnung, in der seine Braut Yulia auf ihn wartete. Sie wurde von vier Mädels bewacht, die harte Prüfungen von Ralf verlangten. Weiterlesen →

Dresden – I still love you

Es war ein Rausch, die gesamte Dresdner Innenstadt ein Weihnachtsmarkt, überall Lichter, Duft, Gedränge, ein Blasorchester spielt vor der Frauenkirche, festliche Stimmung, Luther schaut erhaben über den Neumarkt, ruhiger ist es an der Elbe auf den Brühlschen Terrassen, beim Zwinger-Innenhof verlässt mich schon die Lust am Fotografieren, zu wenig spektakulär dieser Seitenflügel, durch das Kronentor, am Schauspielhaus lese ich die Goethe-Inschrift (Ältestes bewahrt mit Treue, Freundlich aufgefasstes Neue) und bin ergriffen, kurzer Abstecher in die Altmarkt-Galerie, um noch mit Frischkäse gefüllte, scharfe, kleine Paprikaschoten zu kaufen in verschiedenen Farben, kaltes Licht umfängt mich im Keller der Galerie und Wärme, bevor ich wieder raus gehe, in die Linie 12 steige, bis zur Gottfried-Keller-Straße, Weihnachtsfeier mit Schul- und Studienkollegen, kleine Kinder rennen herum, eins hält sich an meinem Bein fest, Depardieu in Russland pantomimisch darstellen. Weiterlesen →

Nachtfahrt

Dresden – Zürich, Entfernung 728 km, Fahrzeit 7:10h Dresden, Rosengarten. Ein bisschen was essen, plaudern. Es ist immer wieder schön, nach Dresden zurückzukehren, aber heute fließt das Gespräch mit ungeahnter Lebendigkeit. Wir sprachen vor allem über Ruby. Das Abendrot lässt selbst die hässlichen Plattenbauten auf der anderen Elbseite toll aussehen. Ach Dresden. Was trieb mich Zugfahrer zu dieser nächtlichen Autogewalttour? Ich muss große Sachen transportieren, Stereo-Anlage, CD-Spieler, DVD-Rekorder, riesige Lautsprecher, Bücher, Negative, Dias, Erinnerungen an meinen Vater. Weiterlesen →

Dresden zu Ostern

Ich liebe Bahnfahren. Ich kann einfach nicht genug davon bekommen. Unter der Woche fahre ich täglich weite Strecken mit der Bahn, sitze locker zwei Stunden pro Tag in irgendwelchen Zügen. Aber das sind ja mehr so kleine Hopser, verglichen mit einer Fahrt nach Dresden. Zehn Stunden in ICEs verbringen – das ist die wahre Erfüllung. Und so sitze ich jetzt in meinem stillen Zimmer, das völlig antriebslos in Zürich herumsteht und vermisse das Gefühl, in Bewegung zu sein. Weiterlesen →

Dresden-Spaziergang

Es entwickelt sich was in meiner alten Heimatstadt, bei jeder Wiederkehr stelle ich neue Veränderungen fest. Der neueste Streich ist die Centrum-Galerie an der Prager Straße. Architektonisch hat man sich am alten Centrum-Warenhaus orientiert, zu DDR-Zeiten ein wichtiges Element der modernen sozialistischen Großstadt. Dieses alte Warenhaus hatte eine metallische Hülle aus Waben, welche der Neubau aufgenommen hat. Aber diese Referenz ist auch das Einzige, was an den alten Konsumtempel erinnert, das Innere ist geräumig gestaltet und entspricht dem Aussehen so ziemlich aller Einkaufszentren dieser Welt. Weiterlesen →

Zu Hause

Ein aktuelles Theaterprojekt dreht sich um das Thema “Zu Hause”. Es ist deshalb eine Art Hausaufgabe, sich mal mit diesem Thema zu beschäftigen. Zu Hause als Ort In erster Linie ist das Zuhause ein Ort, schließlich ist Haus der Hauptbestandteil des Begriffs. Die Frage ist natürlich, wie Leute vor dem Bau von Häusern ihr Zuhause genannt haben. Aber man kann ja auch in Höhlen und Hütten hausen. Ich habe in vielen Häusern gewohnt und kann mich noch gut erinnern. Weiterlesen →

Spaziergang durch Dresden

Wir beginnen am Hauptbahnhof, der nach der Flut 2002 renoviert wurde. Immer noch erstaunt mich die helle Eingangshalle mit der kreisrunden Öffnung oben. Ansonsten sind es die gleichen Läden wie immer schon, nur den grünen marché gab es vorher nicht, die etwas gehobene Gastronomie hat im Dresdner Hauptbahnhof Einzug gehalten. Die Züge fahren vor allem zu sächsischen Zielen, nach Görlitz im Osten, Zwickau im Erzgebirge, Leipzig im Nordwesten des Freistaats. Nur ein Fernverkehrszug hat sich auf die Tafel verirrt, nach Nürnberg kann fahren, wen es ganz weit in den richtigen Westen zieht. Weiterlesen →

Klassentreffen

Ich komme zu spät, war noch klettern draußen in der Sächsischen Schweiz. Müde bin ich, aber es waren schöne Wege und überhaupt ein schöner, sonniger Herbsttag. Am Papst waren wir, einem ausgedehnten Felsen in der Nähe von Königstein, Arne hatte ihn vor allem wegen der Südseite ausgewählt. Dort ließ es sich trotz der kühlen Temperaturen aushalten, auch der Felsen war warm genug zum Klettern. Vor ungefähr fünf Jahren hatte ich mit Arne seinen ersten Weg gemacht, an einem kalten Novembertag landeten wir erst nach Umwegen auf dem Gipfel. Weiterlesen →

Dresden

Ich fahre wieder in die Stadt, die einst meine Heimat war. Diesmal spontan und heimlich, mitten in der Nacht legen wir die weite Strecke zurück. Ein Kollege von mir fährt hin und ich möchte auch mal wieder unterwegs sein. Ich habe keine Nerven, vier Tage an einem Ort zu hocken, noch dazu bei schlechtem Wetter. Dann lieber in Dresden bei schlechtem Wetter hocken und die alten Freundschaften pflegen. Hauptsache unterwegs und in Bewegung bleiben. Weiterlesen →