Idee für Kurzszene

Es soll eine vorbereitete Theater-Kurzszene für eine Person werden, ungefähr zwei Minuten lang. Ich darf sprechen, aber handeln und fühlen sind wichtiger. Es soll schließlich keine Kabarett-Nummer werden. Nachdem ich am letzten Mittwoch eine wenig plausible Handlung gewählt hatte, soll mein Auftritt diesmal glaubwürdig und mitreißend zugleich sein. Im Laufe der letzten Tage dachte ich immer wieder an diesen Auftritt. Nach und nach setzten sich die einzelnen Handlungselemente zusammen, es fielen mir immer bessere Begründungen für meine Tätigkeiten ein. Weiterlesen →

Zu Hause

Ein aktuelles Theaterprojekt dreht sich um das Thema “Zu Hause”. Es ist deshalb eine Art Hausaufgabe, sich mal mit diesem Thema zu beschäftigen. Zu Hause als Ort In erster Linie ist das Zuhause ein Ort, schließlich ist Haus der Hauptbestandteil des Begriffs. Die Frage ist natürlich, wie Leute vor dem Bau von Häusern ihr Zuhause genannt haben. Aber man kann ja auch in Höhlen und Hütten hausen. Ich habe in vielen Häusern gewohnt und kann mich noch gut erinnern. Weiterlesen →

Sprache im Theater

Sprechen ist eine Kunst, die nur wenige beherrschen. Seine eigenen Fähigkeiten bezüglich Sprache zu verbessern lohnt sich, nicht nur fürs Theater. Denn eine volle, wohlklingende Stimme strahlt Selbstsicherheit und Kompetenz aus, was in allen Lebenslagen nützlich ist. Im Theater ist eine verständliche Aussprache naturgemäß zentral, da das Publikum sonst wenig von der Aufführung hat. Und außerdem bestehen die meisten Stücke vor allem aus Text, die Regieanweisungen halten sich eher in Grenzen. Weiterlesen →

Paul Claudel – “Der Tausch” (Regie Christof Loy)

Theater lebt von Handlung. Es ist die Aufgabe des Regisseurs, aus dem Stücktext die Handlung herauszulesen und den Schauspielern als Hilfe anzubieten. Was ich heute gesehen habe, war das genaue Gegenteil. Der Regisseur hat alle Handlung verbannt und die Schauspieler mit dem Text allein gelassen. Das Stück begann mit Ausschnitten aus dem Text, fast wie eine Ouvertüre wurden Themen angerissen, von verschiedenen Schauspielern. Es waren vier, zwei Männer und zwei Frauen, die dadurch wie austauschbar wirkten. Weiterlesen →

Bewegung im Theater

Theater spielen heißt etwas tun und dabei den gesamten Körper einzusetzen. Eine Theaterprobe muss unbedingt körperliche Aktivitäten enthalten, sonst wird Theater zu einer rein geistigen Übung ohne physische Wahrheit. Ich möchte einige Übungen vorstellen, um Bewegung in die Theaterprobe einzubauen. Isolationsübung (zu Musik) Man nutzt den ganzen Körper, konzentriert sich nacheinander auf Fußgelenke, Knie, Hüfte, Oberkörper, Schultern, Kopf, Ellbogen, Handgelenke und schließlich die Fingerspitzen. Danach kann man noch frei kombinieren, richtig Gas geben und schließlich wieder runter kommen. Weiterlesen →

ETH Life berichtet über unser Theaterstück

Unter der packenden Überschrift Meuchelmorde unter Unbekannten berichtet das ETH-Hausmedium über unsere Theaterproduktion. Es gibt sogar ein paar Freikarten zu gewinnen, wenn man die Quizfrage am Ende des Artikels richtig beantwortet. Ansonsten ist das natürlich erst der Beginn unserer internationalen Pressekampagne. Wir suchen noch zwei Helfer für Dienstag, den 3. Juni. Aufgabe wäre Getränkeausschank, als Belohnung dürft ihr die Aufführung gratis mit anschauen. Weiterlesen →

Friedrich Dürrenmatt: "Der Meteor" (Studententheater Zürich)

Ein interessantes Stück, zugeschnitten auf die Hauptfigur des vergeblich sterben wollenden Literatur-Nobelpreisträgers Wolfgang Schwitter. Dieser, eigentlich schon für tot erklaert, flieht aus dem Krankenhaus in sein altes Atelier, um dort in Ruhe zu sterben. Doch daraus wird nichts, stattdessen zieht er alle Besucher und Umstehenden ins Verderben, sie sterben in seiner Anwesenheit oder erleben, dass ihre Leben zu einem Trümmerhaufen werden. Ich habe mich vor allem auf die Art der Umsetzung konzentriert, welche mich nicht so überzeugte. Weiterlesen →

akitiv – Theaterstücke für nächstes Jahr

Für nächstes Jahr Juni ist wieder ein Theaterstück der Theatergruppe akitiv geplant. Welches genau wird sich am nächsten Mittwoch entscheiden. Momentan haben wir vier Kandidaten. Moliere: Der Menschenfeind (Übersetzung von H.-M. Enzensberger) Das Stück spielt ursprünglich am Pariser Hof, wo Höflinge und Minister um Einfluss und Macht buhlen. Die Etikette bestimmt das tägliche Leben, sie diktiert unbedingte Höflichkeit allen gegenüber, man will es sich ja mit niemandem verscherzen. Davon angewidert ist Alceste, der für Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit einsteht. Weiterlesen →