Ade, Cricket-Schläger

Der Cricket-Schläger ist wieder in Winterthur. Er war für mich das wichtigste Requisit der Produktion Das einzig Wahre. Durch die freundliche Kooperation mit dem Winterthurer Cricket-Club konnte ich ihn bereits im letzten Oktober ausleihen. Ich musste nur den weiten Weg nach Winterthur antreten und den Sportplatz am Deutweg finden, wo gerade ein Schweizer Spitzenspiel ausgetragen wurde. Aber durch die geringe Popularität dieser Sportart hielten sich die Zuschauerzahlen in Grenzen und ich konnte den Spielern sehr nahe kommen. Weiterlesen →

Henry und seine Gitarre

Henry spielt Gitarre Für Das einzig Wahre frischte ich meine rudimentären Gitarrenkenntnisse auf, um der Rolle noch etwas musikalische Tiefe zu geben. Da ich nur drei Monate Zeit hatte, nahm ich die Hilfe eines Gitarrenlehrers in Anspruch. Meine Wahl fiel auf Goncalo Crespo, der mich anfangs vor allem durch einen überzeugenden Web-Auftritt begeisterte. Er hat eine sehr strukturierte Art, was mir entgegenkam. Und er kann den Finger genau auf den wunden Punkt legen und die richtigen Übungen vorschlagen. Weiterlesen →

Das einzig Wahre – Premiere

Henry und Brody, im Hintergrund Annie Das war ein Abend – nach langer Vorbereitung spielten wir heute zum ersten Mal vor Publikum. Zum Glück habe ich am Freitag frei, arbeitsfähig wäre ich sicherlich nicht nach diesem intensiven Abend. Vorher hatten wir drei Durchläufe gemacht, und das meiste hat gut geklappt, wir hatten das richtige Maß an Energie, Spielfreude und Leichtigkeit. Vielen Dank an alle Comparis-Leute! Es war echt schön, so viele von euch im Publikum zu sehen. Weiterlesen →

Casting-Vorbereitung für “Das einzig Wahre”

Es tut gut, sich mal wieder in die szenische Arbeit zu stürzen. Morgen haben wir ein internes Casting bei den dramateuren, um mal zumindest die vier Hauptrollen zu besetzen. Und ich bin aufgeregt und am Überlegen, wie ich meine Szenen umsetze. Spannend ist vor allem ein Monolog von Henry, der sich mit dem Thema Liebe, Treue und Sex beschäftigt. Seine Tochter hat ihn vorher gebeten, von seiner ersten großen Liebe zu erzählen. Weiterlesen →

The Real Thing

Es geht wieder los bei den Dramateuren, unser nächstes Stück steht fest. Wir spielen Das einzig Wahre von Tom Stoppard. Es ist ein grandioses Stück, wahrscheinlich das autobiografischste von Stoppard. Und wie üblich gibt es mehrere Erzählebenen, Stück im Stück, spannende Charaktere und die Grundfrage, was die wahre Liebe denn nun ausmacht. Als nächstes werden wir ein internes Casting veranstalten, damit unser Regisseur dann die schwierige Entscheidung treffen kann, mit welcher Besetzung wir uns diesem anspruchsvollen Text widmen werden. Weiterlesen →

Szenische Lesung, Rosenkranz und Güldenstern

Am 22. September findet die nächste szenische Lesung statt. Nach einer längeren Unterbrechung möchte ich mit einem ganz besonderen Leckerbissen aufwarten, Rosenkranz und Güldenstern von Tom Stoppard (englischer Wikipedia-Artikel). Der Autor ist mir seit der akitiv-Arkadien-Produktion von 2009 ein Begriff. Wir spielten damals eins der späteren Stücke von Stoppard, Rosenkranz und Güldenstern ist eines seiner ersten und brachte ihm den Durchbruch als Theaterautor. Im Zentrum der Handlung stehen zwei Nebenfiguren aus Shakespeares Hamlet, die nicht viel zu tun haben und ihre reichlich bemessene Freizeit mit philosophischen Spekulationen über die Freiheit des Willens und die Macht des Zufalls verbringen. Weiterlesen →

Theater-Video von Arkadien

Ich habe eine Erinnerungs-DVD für alle Beteiligten der akitiv-Produktion 2009 “Arkadien” (Tom Stoppard) erstellt. In diesem Beitrag erkläre ich die technischen Schwierigkeiten, die mit der Erstellung eines Theater-Videos verbunden sind. Warum ein Video? Eine Theaterproduktion ist ein zeitlich sehr klar definiertes Projekt. Man probt für eine Weile, spielt ein paar Mal, feiert — und das war’s. Was bleibt, sind die Erinnerungen. Und die Fotos. Und, wenn man sich die Mühe macht, eine Videoaufzeichnung. Weiterlesen →

Tom Stoppard – Arkadien, Premiere

Lampenfieber Lampenfieber, wieder hatte es mich erwischt. Es ist immer der erste Auftritt, wenn man zum ersten Mal ins Scheinwerferlicht tritt, angeschaut von Dutzenden Augenpaaren. Nur nicht ins Publikum schauen, nicht aus der Rolle fallen. Ich hatte weiche Knie. Zum Glück trug ich als Landschaftsarchitekt Richard Noakes einen langen Mantel und hatte am Anfang nicht viel zu sagen. Lampenfieber ist auch schön, es zeigt mir, dass ich noch nicht vollends abgeklärt und reaktionslos bin. Weiterlesen →