Mathias Wellner

Wuppertal mit Schwebebahn

Blick vom Wuppertaler Hauptbahnhof, Alte Freiheit

Durch ein dienstliches Team-Treffen reiste ich nach Wuppertal und lernte meine neuen erweiterten Teamkollegen, das Signalwerk der Deutschen Bahn und natürlich auch die berühmte Schwebebahn kennen.

Team-Treffen

Es war für mich das erste Treffen in meiner neuen Organisationseinheit, seit Juli bin ich in einem neuen Bereich. Es geht grob gesagt um Datenaufbereitung und Analysen für Verspätungen der Zugverkehre. Aber bereits im November greift eine Reorganisationsmaßnahme, so dass es da ein neues Zusammenspiel geben wird. Dennoch schön, mal die Gesichter zu sehen und zumindest mit ein paar Leuten zu sprechen.

Signalwerk Wuppertal

Mit dabei war eine Führung durchs Signalwerk Wuppertal, wo alte Anlagen aufbereitet, Teile bestellt, repariert, gefertigt und kommissioniert werden für die Bahn-Baustellen bundesweit. Besonders groß in Anzahl und Bauweise waren die Weichenantriebe (siehe Weiche), welche in Wuppertal bereitgestellt werden und z.B. ans Weichenwerk Witten geliefert werden. Die große Herausforderung ist, dass bundesweit auch noch sehr alte Technik im Einsatz ist. Einige Teile stammen vom Beginn des 20. Jahrhunderts und müssen trotzdem bei Bedarf repariert werden können. Deshalb liegt auch ein großer Schwerpunkt auf der Verwertung eingehender Alttechnik.

Schwebebahn

Die einzige touristische Attraktion Wuppertals, die mir vorher bekannt war, ist die Wuppertaler Schwebebahn. Diese ist 13 km lang und führt durch die gesamte Stadt, die Strecke folgt der Wupper, oft schwebt man auch direkt über dem Fluss. Wir nutzten die Bahn dann auch gerne zur Fahrt vom Signalwerk bei Vohwinkel in die Innenstadt und später auch zum Wuppertaler Brauhaus östlich der Innenstadt in Barmen. Durch die unabhängige Linienführung ist das eine gute Art, auch zu Stoßzeiten schnell ans Ziel zu kommen. Auf jeden Fall eine faszinierende Konstruktion.