Zürich-Wochenende

Nach einem halben Jahr war es wirklich Zeit für einen Besuch in der alten Wahlheimat. Anlass war die Aufführung der Geschlossenen Gesellschaft von den dramateuren, meiner alten Theatergruppe. Es war ein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Menschen und Orten. Schon das Fahren mit dem Tram weckt Erinnerungen, die Geräusche beim Schließen der Türen, die Haltestellenschilder und Papierkörbe – die vielen kleinen Dinge, die den Alltag in Zürich ausmachen. Gern hätte ich noch mehr Leute getroffen, aber wir wollten auch nicht zu sehr stressen und haben nicht zu viel geplant. Weiterlesen →

Ade, Cricket-Schläger

Henry und der Cricket-Schläger Der Cricket-Schläger ist wieder in Winterthur. Er war für mich das wichtigste Requisit der Produktion Das einzig Wahre. Durch die freundliche Kooperation mit dem Winterthurer Cricket-Club konnte ich ihn bereits im letzten Oktober ausleihen. Ich musste nur den weiten Weg nach Winterthur antreten und den Sportplatz am Deutweg finden, wo gerade ein Schweizer Spitzenspiel ausgetragen wurde. Aber durch die geringe Popularität dieser Sportart hielten sich die Zuschauerzahlen in Grenzen und ich konnte den Spielern sehr nahe kommen. Weiterlesen →

Das einzig Wahre – Abgesang

Das einzig wahre Ensemble Das einzig Wahre war eine schöne Produktion, die vor einer Woche mit der vorerst letzten Aufführung im GZ Buchegg zu Ende ging. Der anspruchsvolle Text von Tom Stoppard, der um Beziehungen, Treue, Literatur und Kompromisse kreist, hat uns seit letzten September beschäftigt. Mein persönlicher Beitrag war zum Einen die Rolle des Henry, eines gewitzten Schriftstellers, der sich im Lauf des Stückes vom arroganten Snob zum gereiften Snob entwickelt. Weiterlesen →

Henry und seine Gitarre

Gitarre auf der Bühne Für Das einzig Wahre frischte ich meine rudimentären Gitarrenkenntnisse auf, um der Rolle noch etwas musikalische Tiefe zu geben. Da ich nur drei Monate Zeit hatte, nahm ich die Hilfe eines Gitarrenlehrers in Anspruch. Meine Wahl fiel auf Goncalo Crespo, der mich anfangs vor allem durch einen überzeugenden Web-Auftritt begeisterte. Er hat eine sehr strukturierte Art, was mir entgegenkam. Und er kann den Finger genau auf den wunden Punkt legen und die richtigen Übungen vorschlagen. Weiterlesen →

Ausgespielt

Am Freitag war die letzte Aufführung von Biografie: Ein Spiel, einer sehr gelungenen Produktion. Wie so oft bin ich zufrieden, aber auch erschöpft und leer. Derzeit diskutieren wir zwar noch potenzielle weitere Termine, aber es ist gar nicht so einfach, ein Theater zu finden in den nächsten Wochen und auch die Logistik will geplant sein. Ganz zu schweigen von den Zuschauern, die wir dann auch noch motivieren müssten, uns zu besuchen. Weiterlesen →

Dramateure-Probewochenende

Recht spät war es diesmal, das erste Probewochenende der Biografie-Produktion. Wir übernachteten in der Mauserhütte in der Nähe von Schwyz. Von dort hatten wir einen herrlichen Ausblick über das Nebelmeer, welches für alle Leute unterhalb von 900 m einen trüben Tag bedeutete. Wir kommen im Stück gut voran, alle Szenen sind gestellt, jetzt hapert es vor allem am Text. Ich muss da auch Asche auf mein Haupt streuen, es ist recht viel Text für mich und ich bin noch weit davon entfernt, ihn perfekt zu beherrschen. Weiterlesen →

Frederick Knott – Bei Anruf Mord

Ungefähr einen Monat ist es her, dass wir in Basel die letzte Aufführung des Idealen Gatten feierten. Und so langsam gehen die Gedanken in Richtung nächstes Stück bei den Dramateuren. Wir lesen jetzt einige Stücke für vier bis sechs Leute, in diesem etwas kleineren Rahmen soll die nächste Produktion stattfinden, Kammertheater im Kellertheater sozusagen. Ein Kandidat ist der Krimiklassiker Bei Anruf Mord. Bekannt ist vor allem die Verfilmung von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1955 mit Grace Kelly, Ray Milland, Robert Cummings, John Williams und Anthony Dawson. Weiterlesen →