Trainingslauf für SOLA-​​Stafette

Noch knapp drei Wochen bis zur Sola-​​Stafette. Ich laufe meine Stre­cke so oft wie mög­lich, um damit ver­traut zu wer­den und meine Kräfte opti­mal ein­zu­tei­len. Heute kam ich am Berg bes­ser zurecht als am Diens­tag, habe da bestimmt ein-​​zwei Minu­ten raus­ge­lau­fen. Ins­ge­samt war ich drei Minu­ten schneller.

  • Dis­tanz: 6.15 km
  • Zeit: 38:37 min
  • Durch­schnittl. Geschwin­dig­keit: 6:17 min/​km
  • Posi­ti­ver Höhen­un­ter­schied: 204 m
Training für SOLA-Stafette (Strecke 8)

Trai­ning für SOLA-​​Stafette (Stre­cke 8)

Trainingslauf für Strecke 8 der SOLA-​​Stafette

Noch einen knap­pen Monat, dann werde ich diese Stre­cke inmit­ten von vie­len ande­ren Läu­fern spur­ten. Nach der Erkun­dung der Stre­cke am 28. März wusste ich dies­mal genau, wo es lang ging und ver­lor keine Zeit mit dem Kar­ten­stu­dium. Außer­dem hatte ich die Stre­cke in mei­ner GPS-​​Uhr und ließ mich von ihr lei­ten. Ist gar nicht so schwie­rig, sich eine Stre­cke zu erstel­len, muss das mal bei einer Wan­de­rung ausprobieren.

  • Dis­tanz: 6.11 km
  • Zeit: 41:45 min
  • Durch­schnittl. Geschwin­dig­keit: 6:50 min/​km
  • Posi­ti­ver Höhen­un­ter­schied: 199 m
Trainingslauf für die 8. Strecke der SOLA-Stafette

Trai­nings­lauf für die 8. Stre­cke der SOLA-​​Stafette

Schneeschuhtour auf den Hüenerchopf

Stre­cke

  • Anfahrt mit dem PKW nach Vermol (1114 m)
  • Hütte bei 1737 m
  • Hüe­ner­chopf (2172 m)

Ein letz­tes Mal in die­ser Win­ter­sai­son schnallte ich mir die Schnee­schuhe unter die Füße und wan­derte über Schnee­fel­der zu einem Gip­fel. Die Tour ist vor allem kon­di­tio­nell anspruchs­voll, es sind um die 1000 Höhen­me­ter. Es war ein son­ni­ger Früh­lings­tag mit fast schon som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren. Der Schnee schmolz selbst im Laufe die­ses einen Tages merk­lich, lange liegt er nicht mehr. Die Sonne unter­schätzte ich gran­dios, habe mir einen aus­ge­präg­ten Son­nen­brand ein­ge­fan­gen, vor allem an den Ohren. Nun ja, der wird ver­ge­hen, aber die Erin­ne­run­gen an die schöne Aus­sicht wer­den bleiben.

hueenerchopf

Budapest

Ostern in Buda­pest – gesagt, getan. Ich hatte kein wirk­lich kla­res Bild von die­ser Stadt vor­her, es sollte schöne Archi­tek­tur geben, aber sonst war ich bis­her nicht wirk­lich mit der unga­ri­schen Haupt­stadt in Kon­takt getre­ten. Meis­tens bin ich ent­täuscht, wenn ich an Orten mit gutem Tourismus-​​Marketing lande, die Rea­li­tät kann mit den schö­nen Kata­log­bil­dern oft nicht mit­hal­ten. In Buda­pest kam mir dann auch vie­les ver­traut vor, eine Mischung aus his­to­ri­schen, nach unzäh­li­gen Zer­stö­run­gen wie­der auf­ge­bau­ten Pracht­ge­bäu­den, sozia­lis­tisch anmu­ten­den Tatra-​​Straßenbahnen, die sich sanft bie­gende Donau in der Mitte, Let­scho, Papri­ka­huhn und Gulasch­suppe, vie­les ver­traut und ähn­lich zu Dres­den. Anders natür­lich die Größe, Buda­pest war seit dem 18. Jahr­hun­dert eine schnell wach­sende Metro­pole und klare Haupt­stadt des König­rei­ches Ungarn. Aber aus tou­ris­ti­scher Sicht ist das nicht so ent­schei­dend, da man nicht groß aus der Innen­stadt her­aus­kommt. Anders die Spra­che, ich ver­stand kein Wort, aber alle ken­nen Englisch.

Span­nend die Geschichte, römi­sche Gar­ni­sion, Wir­ren der Völ­ker­wan­de­rung, Grenz­stadt des Osma­ni­schen Rei­ches, 1686 von kau­ser­li­chen Trup­pen zurück­er­obert, 1848 Unga­ri­sche Revo­lu­tion, 1867 Aus­gleich mit Öster­reich, 1918 Gebiets­ab­tre­tun­gen nach dem ver­lo­re­nen Ers­ten Welt­krieg, Reichs­ver­we­ser Hor­thy, Schlacht um Buda­pest im Zwei­ten Welt­krieg, sozia­lis­ti­scher Auf­bruch, 1956 geschei­ter­ter Auf­stand, 1989 Wendezeit.

SOLA-​​Stafette, Erkundung Stecke 8

Die­ses Jahr bin ich dabei bei der SOLA-​​Stafette, einem Staf­fel­lauf rund um Zürich. Es sind auch die­ses Jahr wie­der 900 Teams mit je 14 Läu­fern dabei, am 9. Mai star­tet das sport­li­che Groß­er­eig­nis. Die Teil­stre­cken haben wir inzwi­schen auf­ge­teilt, ich ent­schied mich für Stre­cke 8. Es ist nicht weit, aber dafür sehr steil. Und es ist wie­der ein Mas­sen­start, um das Feld zusam­men­zu­füh­ren. Also werde ich gemein­sam mit 899 ande­ren Läu­fe­rin­nen star­ten, vom Irchel-​​Campus öst­lich Rich­tung Zoo. Unser Weg führt uns zuerst süd­lich Rich­tung Thea­ter Rigi­blick, doch kurz vor­her bie­gen wir links ab auf die Bat­te­rie­straße zum Wald­hüsli. Dort haben wir dann auch grob die Hälfte der Stre­cke hin­ter uns, jedoch bereits 150 Höhen­me­ter. Der Rest ist dann quasi ein Spa­zier­gang, rela­tiv eben durch den Wald Rich­tung Zoo, links vor­bei am neuen Ele­fan­ten­ge­hege, über die Straße, die Masoala-​​Halle rechts lie­gen las­sen und schließ­lich zur 400 m-​​Bahn der ASVZ-​​Anlage Fluntern.

Erkundung SOLA-Stafette, 8. Strecke

Erkun­dung SOLA-​​Stafette, 8. Strecke

Mein ers­ter Ver­such dau­erte 53 Minu­ten, jedoch habe ich mich ein­mal ver­lau­fen und musste oft in die Karte schauen, wo es genau lang geht. Es gibt recht viele Kreu­zun­gen auf dem Weg, die erst am Wett­kampf­tag idio­ten­si­cher aus­ge­schil­dert sein wer­den. Wahr­schein­lich sind 40 Minu­ten machbar.

Bist du auch auf Stre­cke 8? Melde dich, dann kön­nen wir uns gemein­sam auf die Stre­cke vor­be­rei­ten. Ich werde sie sicher öfter lau­fen im April und Anfang Mai.