Theaterfilm

Eine mei­ner letz­ten Auf­ga­ben im Rah­men der Thea­ter­pro­duk­tion Ein idea­ler Gatte ist das Erstel­len des Videos. So ein Video ist eine Erin­ne­rung für die Betei­lig­ten, mit einem Fern­seh­film lässt sich das nicht ver­glei­chen. Den­noch sitzt man eine ganze Weile, ehe alles bei­sam­men ist. Beim Video­schnei­den machen sich zwei Bild­schirme dann wirk­lich gut, so kann man das Vorschau-​​Fenster bequem auf den zwei­ten Bild­schirm legen und hat genug Über­sicht für die gan­zen Knöpfe und Regler.

Videoschneiden mit Adobe Premiere Pro

Video­schnei­den mit Adobe Pre­miere Pro

Wir haben dies­mal nur mit einer Kamera gedreht, was das Schnei­den sehr ein­fach gestal­tet. Dafür gab es etli­che Ton­spu­ren von den Auf­nah­m­emi­kro­fo­nen, die man mit dem Film­ma­te­rial syn­chro­ni­sie­ren muss. Zum Glück hat Pre­miere Pro da eine Funk­tion ein­ge­baut, Clips mar­kie­ren, Syn­chron­sie­ren nach Ton­spur und wenige Minu­ten spä­ter sind alle Spu­ren syn­chron. Ansons­ten muss man auf allen Clips müh­sem Punkte set­zen, vor­zugs­weise bei der Klappe.

Das Gröbste ist geschafft, jetzt feh­len noch Intro, Lauf­texte und DVD-​​Menü.

Frederick Knott — Bei Anruf Mord

Unge­fähr einen Monat ist es her, dass wir in Basel die letzte Auf­füh­rung des Idea­len Gat­ten fei­er­ten. Und so lang­sam gehen die Gedan­ken in Rich­tung nächs­tes Stück bei den Dra­ma­teu­ren. Wir lesen jetzt einige Stü­cke für vier bis sechs Leute, in die­sem etwas klei­ne­ren Rah­men soll die nächste Pro­duk­tion statt­fin­den, Kam­mer­thea­ter im Kel­ler­thea­ter sozusagen.

Ein Kan­di­dat ist der Kri­mi­klas­si­ker Bei Anruf Mord. Bekannt ist vor allem die Ver­fil­mung von Alfred Hitch­cock aus dem Jahr 1955 mit Grace Kelly, Ray Mil­land, Robert Cum­mings, John Wil­liams und Anthony Daw­son.

Ich fand es gut zu lesen, die Span­nung baut sich ganz all­mäh­lich auf. Es gibt schon am Anfang einige Andeu­tun­gen auf das Thema per­fek­ter Mord, da Max Kri­mi­au­tor ist, außer­dem ehe­ma­li­ger Gelieb­ter der Ehe­frau — zwei Flie­gen mit einer Klappe. Und da der Mord­plan dem Zuschauer schnell bekannt wird, erhal­ten alle fol­gen­den Sze­nen eine unge­heure Bri­sanz. Kann Tony seine Frau über­re­den, zu Hause zu blei­ben, damit sein Plan auf­geht? Gerade seine Rolle ist durch die­ses Mit­wis­sen des Zuschau­ers unge­heuer fas­zi­nie­rend. Man merkt dem Text jedoch seine manch­mal holp­rige Über­set­zung aus dem Eng­li­schen an, da gibt es noch eini­ges zu tun. Und auch die Ent­ste­hung in den 1950ern lässt sich nicht leug­nen, das Frau­en­bild ist aus die­ser Zeit und auch die Smoking-​​Abend-​​Eleganz. Am Ende ist es aber eine Insze­nie­rungs­ent­schei­dung, in wel­cher Zeit man das Stück ansetzt.

Grund­sätz­lich kann ich mir das Stück gut im Kel­ler vor­stel­len, es ist für einen Raum gemacht, die Enge unter­stützt das Thema. Bekannte Kri­mis locken außer­dem viele Zuschauer, was sicher auch ein Fak­tor bei der Stück­aus­wahl sein dürfte. Die Frage ist, ob wir mit den bereits fest ste­hen­den Schau­spie­lern gut passen.

Klettern im Klettergarten Aaterästei

Nach etwas län­ge­rer Klet­ter­ab­sti­nenz war ich an einem schö­nen Sonn­tag mal wie­der drau­ßen am Fels. Am gut ein­ge­rich­te­ten Klet­ter­gar­ten Aate­räs­tei tas­tete ich mich wie­der heran ans Klet­tern. Erst mal ein­fa­che Wege machen, Ver­trauen gewin­nen, sich wie­der an die engen Schuhe gewöhnen.

Klettern im Glarnertal, beim Sichern

Klet­tern im Glar­ner­tal, beim Sichern

Klettern im Glarnertal, Einhängen des Seils zum Sichern

Klet­tern im Glar­ner­tal, Ein­hän­gen des Seils zum Sichern

Die bei­den Bil­der zei­gen das typi­sche Vor­ge­hen beim Siche­rungs­le­gen, siche­ren Stand fin­den, Exe neh­men, in Bohr­ha­ken ein­hän­gen, Seil in Kara­bi­ner ein­hän­gen. Ist immer ein wenig hei­kel, wenn man nicht gut steht, an die­sem Weg war es aller­dings kein Problem.

Hochzeit in Dresden

Es ging Schlag auf Schlag an die­sem Wochen­ende, erst der Comparis-​​Firmenausflug, dann die Nacht­fahrt nach Dres­den zur Hoch­zeit von Yulia und Ralf. Den Mon­tag hatte ich mir frei­ge­nom­men für die Rück­fahrt. Span­nend an der Feier waren die rus­si­schen Ein­flüsse. Ralf fuhr mit sei­nen vier Jungs (zu denen auch ich gehörte) zur Woh­nung, in der seine Braut Yulia auf ihn war­tete. Sie wurde von vier Mädels bewacht, die harte Prü­fun­gen von Ralf ver­lang­ten. Jedes Stock­werk musste er durch eine Auf­gabe meis­tern. Und so mal­ten wir flei­ßig auf der Straße, hal­fen Ralf beim Sin­gen, reich­ten ihm Schokoladen-​​Taler bei Fehl­schlä­gen, tanz­ten mit ihm und ich half mit mei­nen begrenz­ten Kennt­nis­sen des kyril­li­schen Alpha­be­tes. Denn er musste den Namen sei­ner Braut kyril­lisch auf­schrei­ben. Und sie auf Kin­der­fo­tos erken­nen und sich ans erste Date erin­nern und der­glei­chen. Und selbst in der Woh­nung war noch nicht Schluss, lau­ter ver­schlos­sene Türen, und nur hin­ter einer war­tete Yulia auf ihn. Aber letzt­end­lich fand er sie und wir fuh­ren zum Schloss Herms­dorf in der Nähe von Dres­den. Dort spielte ich zum ers­ten Mal Kubb, ein lus­ti­ges Holzfigurumwerf-​​Spiel. Abends war­tete im Odessa dann noch ein rus­si­sches Büf­fet auf uns, war ein tol­les Fest!

Die Nacht ver­brachte ich bei einer befreun­de­ten Fami­lie mit zwei Kin­dern. Zur Sicher­heit hat­ten sie mir einen Zet­tel gemacht, damit ich mich auch bei spä­tem Ein­tref­fen noch in der Woh­nung zurecht­fände und nicht auf eine Tür mit Kind dahin­ter träfe.

Yulia als Braut

Yulia als Braut

Ralf als Bräutigam

Ralf als Bräutigam

Wohnungsskizze zum nächtlichen Zurechtfinden

Woh­nungs­skizze zum nächt­li­chen Zurechtfinden

Comparis-​​Sommerausflug

Im Som­mer unter­nah­men die meis­ten Comparis-​​Mitarbeiter einen Aus­flug. Ziel war das Frei­licht­mu­seum Bal­len­berg. Dort gibt es alte Bau­ern­häu­ser aus der gan­zen Schweiz zu bestau­nen. Als Stadt­kind habe ich nicht so den rech­ten Bezug dazu, aber span­nend war es alle­mal. Und wir durf­ten uns in ver­schie­de­nen Mann­schaf­ten bei einer Olym­piade mes­sen, mit den Dis­zi­pli­nen Alp­horn­bla­sen, Platz­gen, Stein­weit­wurf, Arm­brust­schie­ßen und Tau­zie­hen. Im Anschluss ging es dann ins Hotel in Inter­la­ken, wo wir einen Apero ein­nah­men und danach, wäh­rend des Abend­es­sens, die WM-​​Begegnung Schweiz-​​Frankreich anschau­ten. Lei­der lief es nicht so gut für die Schwei­zer Nati, sie steck­ten eine 2:5-Niederlage ein. Ich spielte unter­des­sen das Schwei­zer Kar­ten­spiel Jass. War ein lus­ti­ger Tag.

Einige Comparis-Mitarbeiter besichtigen eine alte Scheune im Freilichtmuseum Ballenberg

Einige Comparis-​​Mitarbeiter besich­ti­gen eine alte Scheune im Frei­licht­mu­seum Ballenberg

Beraten von einem Schweizer Alphorn-Virtuosen entlocke ich der langen Röhre erste Töne.

Bera­ten von einem Schwei­zer Alphorn-​​Virtuosen ent­lo­cke ich der lan­gen Röhre erste Töne.

Uhrmacher-Werkzeug

Uhrmacher-​​Werkzeug