Best of Kürmann

Hier noch die schöns­ten Auf­nah­men von Kür­mann, den ich in der dramateure-​​Produktion Bio­gra­fie: Ein Spiel ver­kör­pern durfte.

Ausgespielt

Am Frei­tag war die letzte Auf­füh­rung von Bio­gra­fie: Ein Spiel, einer sehr gelun­ge­nen Pro­duk­tion. Wie so oft bin ich zufrie­den, aber auch erschöpft und leer. Der­zeit dis­ku­tie­ren wir zwar noch poten­zi­elle wei­tere Ter­mine, aber es ist gar nicht so ein­fach, ein Thea­ter zu fin­den in den nächs­ten Wochen und auch die Logis­tik will geplant sein. Ganz zu schwei­gen von den Zuschau­ern, die wir dann auch noch moti­vie­ren müss­ten, uns zu besu­chen. Des­halb bin ich da skep­tisch und hatte beim Ver­räu­men der gan­zen Requi­si­ten auch ein Gefühl das Abschlie­ßens. Und es war ein gran­dio­ser Abschluss mit rand­vol­lem Kel­ler 62.

Was wir als nächs­tes machen – keine Ahnung, las­sen wir das erst mal auf uns zukom­men. Durch­at­men, Fotos sor­tie­ren, Home­page auf­räu­men, Abrech­nung, es gibt noch eini­ges zu tun. Und ich wollte ja auch wie­der Sport trei­ben, die SOLA-​​Stafette ruft.

Hội An

Hội An war bis zum im 18. Jahr­hun­dert der größte Hafen Süd­ost­asi­ens. Doch dann ver­san­dete die Fluss­mün­dung und die Stadt geriet in Ver­ges­sen­heit. Das his­to­ri­sche Stadt­bild blieb somit erhal­ten, auch der Viet­nam­krieg ver­schonte die Innen­stadt als ein­zige. 1999 wurde die Alt­stadt von der UNESCO zum Welt­kul­tur­erbe erklärt, heute ist sie ein Touristen-​​Magnet. Und es ist schön dort, gleich am ers­ten Abend erkun­de­ten wir die lampion-​​lastigen Gas­sen, ich kam gar nicht mehr raus aus dem Foto­gra­fie­ren. Schön auch die Schwimm­lam­pi­ons, die man aller­or­ten kau­fen konnte.

Auf unse­rer Reise war Hội An der erste Ruhe­punkt, wir blie­ben mal für ein paar Nächte an einem Ort. Unser Hotel lag zwi­schen Alt­stadt und Strand, vom Hotel konn­ten wir Fahr­rä­der aus­lei­hen. Ich ließ mir ein paar Sachen schnei­dern im Red Rubik, einem der vie­len Maßschneiderläden.

Halong-​​Bucht (Vịnh Hạ Long)

Es waren zwei sehr schöne Tage, für mich der Höhe­punkt der Reise. Tau­sende die­ser kup­pel­för­mi­gen Inseln gibt es, man wird nie satt, sie anzu­schauen, wenn das Aus­flugs­schiff an ihnen vor­bei rauscht. Es hat zwei Segel, die aber mehr der Zierde die­nen, ein kraft­vol­ler Die­sel summt bestän­dig vor sich hin. Es gibt drei Eta­gen auf die­sem Schiff, unten die meis­ten Kajü­ten und der Durch­gang auf das Vor­der­deck. Ein Stock­werk höher das Haupt­deck mit den rest­li­chen Kajü­ten und dem Spei­se­saal, oben noch ein Pro­me­na­den­deck . Es war frisch, bei Fahrt ließ es sich nicht lange aushalten.

Aber die Inseln, in allen Grö­ßen, Grün­tö­nen, Schat­tie­run­gen, einige sogar bebaut, eine mit begeh­ba­rer Höhle – eine Augen­weide. Wir fuh­ren Kayak, wur­den bela­gert von Händ­lern in ihren klei­nen Boo­ten, die uns in der Bucht oder sogar direkt aufs Schiff in die Kajüte Bier oder Cola ver­kau­fen woll­ten, ich trank einen wun­der­ba­ren Weiß­wein zu Zür­cher Prei­sen auf dem Schiff, es gibt Mee­res­tiere aller Art zum Essen, Luxus ohne Ende und eigent­lich wenig Anstren­gen­des. Fast kann ich die Fas­zi­na­tion von Kreuz­fahr­ten ver­ste­hen, fes­tes Quar­tier, Aus­flüge zu schö­nen Orten, das Licht ist ein ande­res, die Sonnenuntergänge.