Das nach­mit­täg­li­che schöne Wet­ter nutzte ich für die erste Rennrad-​​Tour in die­sem Jahr. Die Sonne schien zeit­weise und weckte in mir den Drang nach fri­scher Luft. Genug vom Rum­sit­zen! Also schwang ich mich aufs grüne Radl und machte mich auf den Weg.

So ziem­lich alle Wege aus Dres­den hin­aus füh­ren bergan, so auch mei­ner. Also kann man sich schon am Anfang ver­aus­ga­ben und am Ende geht’s dann auf jeden Fall bergab. Die Tour war ziem­lich lang und trai­nings­tech­nisch sicher­lich sub­op­ti­mal. Man soll ja sei­nen Puls immer unten hal­ten und sich nicht zu sehr anstren­gen. Aber die letz­ten Kilo­me­ter waren defi­ni­tiv sehr anstren­gend. Es ging noch mal steil berg­auf, durch eine wun­der­schöne Land­schaft, ich keuchte ganz schön. Und der Berg wurde immer stei­ler! Aber ich dachte mir, jetzt noch­mal alles geben und dann rich­tig erschöpft sein. Bes­ser als nur halb erschöpft sein. Oder irgend­wie so.

War auf jeden Fall wun­der­bar, wie­der mal den Kör­per zu for­dern. Nur jetzt ist er ziem­lich erschöpft. Meine Sätze sind auch so kurz und meine Wort­wahl so ein­fach, weil ich ein­fach nicht mehr men­tale Kapa­zi­tät habe. Naja, mor­gen wieder…

PS: Die Links haben kei­nen wirk­li­chen Sinn. Aber Web­logs müs­sen Links haben, sonst ste­hen sie so alleine im Netz herum. Man kann die­sen Ein­trag also auch als Mani­fest gegen die Ver­lin­kungs­wut sehen.